Für Russkaja ist niemand illegal

Russkaja

Russkaja legen mit „No One Is Illegal“ den zweiten Vorboten ihres gleichnamigen Albums, das Ende März veröffentlicht wird, vor. Die Tour führt sie natürlich auch quer durch Österreich!

RusskajaMit „No One Is Illegal“ liegt nun bereits der zweite Vorbote des gleichnamigen Russkaja Albums, das Ende März veröffentlicht wird, vor. Der Titelsong macht dabei mit seinem deutsch-englischen Text auf russischen Melodiefetzen und mit einer herzerwärmenden Violine sofort klar, wo diese Band steht: Dort wo keiner ausgeschlossen wird! Alle sind willkommen, keiner muss draußen bleiben, egal wo er herkommt! Auf ihrem sechsten Album „No One Is Illegal“ reißen Russkaja nicht nur musikalische Grenzen nieder, sondern mischen sich ein: Einfach mal sagen, was Sache ist, und das heißt: Miteinander statt gegeneinander!

Die Musik von Russkaja ist so multinational wie die Band selbst: Der gebürtige Russe Georgij Alexandrowitsch Makazaria lebt seit 1990 in Wien und rief Russkaja im Jahr 2005 ins Leben. Von Anfang an dabei waren der ukrainische Bassmann Dimitrij Miller und HG Guternigg, der die selbst entwickelte „Potete“ (eine Mischung aus Posaune und Trompete) spielt und u. a. bei der Jazz-Legende Joe Zawinul lernte. Ebenfalls im Team sind Gitarrist Engel Mayr, Drummer Mario Stübler, Trompeter Rainer Gutternigg und Mia Nova an der E-Violine.

Seit 2007 ist die in Wien ansässige Band die Hausband der ORF-Late Night-Show „Willkommen Österreich“, in der sie bereits neben Helene Fischer, Nena, Herbert Grönemeyer, Sarah Connor und vielen anderen zu sehen waren. Viermal in Folge standen Russkaja beim legendären Wacken-Festival auf der Bühne und auch sonst gibt es kaum ein relevantes Festival, das sie nicht befeuert haben: Taubertal, Open Flair, Chiemsee Reggae, Deichbrand, Montreal Jazz Fest, Sonnenrot und zig andere Events wurden von ihrer mitreißenden Bühnenshow erschüttert, so dass seit 2005 über 1000 gefeierte Auftritte zusammenkamen.

Warum Russkaja gerade heute so wichtig sind, erklärt der langjährige Russkaja-Vertraute, weitgereiste Buch-Autor und Erfinder der Russendisko Wladimir Kaminer:

Wenn ich die Augen schließe und die Musik von Russkaja höre, stelle ich mir unseren Planeten vor, der sich immer schneller dreht, um seine eigene Achse und um die Sonne herum. Die Menschen drehen sich mit. Noch nie war das Reisen so leicht und die Unzufriedenheit so groß, das bringt die Massen in Bewegung. Die Syrer aus zerbombten Städten bevölkern alte Kasernen, meine amerikanischen Bekannten, die von ihrer Präsidentenwahl verstimmt sind, wollen nach Europa auswandern, die Russen haben letztes Jahr eine Rekordzahl an Asylanträgen in Amerika gestellt, bei den Deutschen sind alle Kreuzfahrten ausgebucht. Der Dreh der Erde ist unaufhaltsam, er wird schneller, leichter und bunter. Und die Musik von Russkaja auch. No One Is Illegal kann man nicht auf dem Sofa liegend hören, diese Musik bringt Menschen außer Atem, nicht nur auf der Tanzfläche.

Die „No One Is Illegal“-Tour startet im März und führt Russkaja u. a. nach Graz, Dornbirn, Salzburg und Wien. Tickets gibt es bei oeticket.com.