Gewinnspiel: Friedhof der Kuscheltiere

Friedhof der Kuscheltiere

Die digital aufgemotzte Verfilmung des 1983 erschienenen Stephen-King-Romans „Friedhof der Kuscheltiere“ muss sich mit der 1989er-Version von Mary Lambert messen.

Friedhof der KuscheltiereMit den Verfilmungen der Romane von Stephen King ist das so eine Sache, ja, es ist eigentlich eine eigene Wissenschaft. Den Meister selbst sollte man nicht unbedingt als Maßstab nehmen, denn der findet ja zum Beispiel Stanley Kubricks „Shining“ unerträglich, dafür andere Filme, die man nicht geschenkt haben möchte, gut.

Über Mary Lamberts „Friedhof der Kuscheltiere“, 1989 nach seinem sechs Jahre zuvor erschienenen Roman entstanden, meinte der Autor immerhin, dies sei die einzige Adaption, die ihm „wirklich Schrecken verursacht“ habe, und da liegt er ganz bestimmt nicht falsch. Noch bevor man den Film in den DVD-Player einlegt, weiß man jedenfalls, dass er zwei starke Pluspunkte aufweist: Da ist erstens in der Rolle des Nachbarn Jud Crandall Fred Gwynne, als Herman Munster in der Sixties-Kult-TV-Serie „The Munsters“ zur Legende geworden. Zweitens ist da der grandiose Titelsong der Ramones, wie gewohnt charmant hingerotzt und mit Zeilen wie „Spirits moaning among the tombstones / And the night, when the moon is bright / Someone cries, something ain’t right“ fast schon nobelpreisverdächtig. Ansonsten gab es eher einen No-Name-Cast, was aber bei Horrorfilmen der Zeit oft so war, und eine solide, Bullshit-freie Inszenierung von Mary Lambert, die bis dahin vor allem Musikvideos für Promis wie Madonna, Janet Jackson und Whitney Houston gedreht hatte. Die Szene, als Gage, der kleine Sohn der eben ins ländliche Maine gezogenen Familie Creed, vom LKW erfasst und überrollt wird, ist wirklich krass und erschreckend realistisch. Über das 1992 ebenfalls von Lambert gestaltete Sequel hingegen breiten wir besser den Mantel des Schweigens.

Nun also „Friedhof der Kuscheltiere“ 2019, fast auf den Tag genau zum 30-Jahr-Jubiläum. Die No-Names stehen diesmal hinter der Kamera, von Kevin Kölsch und Dennis Widmyer hat man bislang noch nicht allzu viel gehört. Dafür geben Jason Clarke („Terminator: Genysis“) und Amy Seimetz („Alien: Covenant“) das geplagte Elternpaar Creed, und John Lithgow („Dexter“) ist als der freundlich-undurchschaubare Nachbar zu sehen. Der Trailer schaut nicht übel aus, man darf davon ausgehen, dass man in Sachen Horror einiges draufgepackt hat und die digitalen Möglichkeiten, die 1989 noch nicht zur Verfügung standen, weidlich ausgenützt hat …

„Friedhof der Kuscheltiere“ kommt am 4. April in die heimischen Kinos.

Wir verlosen drei Masken und drei Hoodies zu „Friedhof der Kuscheltiere„.

Friedhof der Kuscheltiere

Sie möchten an unseren Verlosungen teilnehmen? Dann füllen Sie einfach das untstehende Formular aus, Einsendeschluss ist am 1. April. Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist nicht an den Erwerb des Magazins gebunden. Eine Weitergabe Ihrer persönlichen Daten an Dritte erfolgt nicht, sie werden zur Abwicklung des Gewinnspieles gespeichert – mehr Informationen dazu hier. Eine Barablöse des Gewinnes ist nicht möglich. Mitarbeiter der CTS Eventim Austria GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Bitte notieren Sie im Feld „Wunschgewinn“ das oben in rot markierte Kennwort!

Dieses Gewinnspiel ist bereits abgelaufen. Wir gratulieren den glücklichen Gewinnern!