Gewinnspiel: Lubomyr Melnyk

Freunde von astreiner Klavierkunst aufgepasst: Wir verlosen Tickets für das Konzert von Lubomyr Melnyk aka „Prophet des Piano“ im Porgy & Bess.

Er gilt als einer der außergewöhnlichsten Pianisten der Gegenwart: Lubomyr Melnyk. Anfang Dezember vergangenen Jahres veröffentlicht Erased Tapes Fallen Trees, das neue Album des Ausnahmekünstlers. Am 25. April gastiert die musikalische Naturgewalt im Porgy & Bess und gibt das neue Liedgut zum Besten.

Weltweiter Erfolg

Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung feierte der, aufgrund seiner lebenslangen Hingabe für das Instrument gern bezeichnete, „Prophet des Pianos“ seinen 70. Geburtstag. Auch wenn beim Albumtitel ein wenig Herbststimmung mitschwingt, bei Melnyk selbst deutet nichts auf Tempodrosslung oder gar Ruhestand hin: Von der Kritik gefeiert, trat er zuletzt als Co-Headliner im Rahmen der Feierlichkeiten zum 10. Jubiläum von Erased Tapes im Berliner Funkhaus und in der Londoner Royal Festival Hall auf. Seine Fanbase ist heute auf der ganzen Welt zu Hause sowie größer denn je – und sie wächst immer noch! Doch was zeichnet das Spiel des ukrainisch-kanadischen Komponisten derart aus?

Klangliche Naturgewalten

Es sind die atmosphärischen Bilder, die Lubomyr Melnyk mit seiner Musik erschafft – Klangketten wie Wasserfälle und Tonfolgen, die wie Schluchten, wie reißende Klangströme funktionieren und schließlich ganze Naturgewalten, die plötzlich vor den eigenen Augen erscheinen. Auch das neue Album Fallen Trees wurzelt auf dieser besonderen Bindung zur Umwelt, ist doch die zentrale Inspirationsquelle eine ausgedehnte Zugreise durch Europa.

Als der Fernzug an kürzlich gefällten Bäumen vorbeifuhr, sah Melnyk aus dem Fenster: „Und sie sahen glorreich aus“, berichtet der Musiker. „Auch wenn man sie getötet hatte, waren sie noch längst nicht tot. Der Anblick hatte etwas Trauriges – aber zugleich war da auch Hoffnung.“ Dieses Gefühl von Traurigkeit, in dem zugleich Zuversicht mitschwingt, zieht sich wie ein seidener Faden durch das nach den Bäumen benannte Album. Genau genommen hat Melnyk selten Musik aufgenommen, die in solch einem Ausmaß von Melancholie und Einfühlungsgabe gezeichnet ist – und dabei doch so hingerissen, ja, geradezu strahlend anmutet.

Foto: Alex Kozobolis

Einspielung mit Freunden

Wie gehabt stammen sämtliche Kompositionen einzig aus seiner Feder, bei der Einspielung vertraut der Pianist zugleich auf die Zusammenarbeit mit befreundeten Erased Tapes-Kollegen – so beispielsweise mit der in Berlin lebenden Cellistin Anne Müller, der japanischen Gesangskünstlerin Hatis Noit und auch der US-Amerikaner David Allred ist mit von der Partie.

Seine Finger jagen dermaßen rasant über die Klaviatur, dass es eine Zeitlupe benötigt, um das Spiel genauer verfolgen zu können.

Kurier, 28.09.19

Lubomyr Melnyk kam bereits in Kindheitstagen mit dem Klavier in Berührung. 1973 bis 1975 war er in Paris als Pianist und Komponist für Tanztheatergruppen tätig, vor allem in Zusammenarbeit mit Carolyn Carlson an der Pariser Oper. Im Anschluss kehrte er nach Kanada zurück. Heute lebt der 70-Jährige in Schweden. Melnyk hat über 120 Werke komponiert. Er bezeichnet seine Musik selbst als „Continuos Music“ und schrieb darüber mehrere Abhandlungen. Seit seiner beiden Weltrekorde gilt er als „schnellster Pianist der Welt“ und kann 19,5 Noten pro Sekunde spielen (mehr als das menschliche Ohr überhaupt wahrzunehmen vermag).

Gewinnspiel

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