Gewinnspiel: Viennale 2019

Viennale

14 Tage, 5 Kinos, 300 Filme: Das ist die Viennale, 2019 bereits in ihrer 57. Saison. Wir verlosen Tickets und Rucksäcke für Österreichs größtes internationales Filmevent!

Jedes Jahr findet Ende Oktober/Anfang November in der Wiener Innenstadt mit ihren schönen, komfortablen Kinos ein Festival mit urbanem Flair und internationaler Ausrichtung statt, mit zahlreichen Gästen aus dem In- und Ausland und unter Beteiligung von über 93.000 Besucherinnen und Besuchern: Die Viennale, die 2019 zum 57. Mal stattfindet, ist Österreichs größtes internationales Filmevent und zugleich eines der akzentuiertesten und qualitätsvollsten Filmfestivals im europäischen Zusammenhang. Die Viennale ist der Versuch, sowohl ein Publikumsfestival für eine breite, kinointeressierte Öffentlichkeit zu sein, als auch den Stand der internationalen Filmkultur auf hohem ästhetischen und politischen Niveau zu vermitteln und zur Diskussion zu stellen. Es ist diese Kombination, die die Einmaligkeit der Viennale ausmacht.

Die Viennale schlägt eine unverzichtbare Brücke zwischen Wien und der weltweiten Filmkunst. Durch ihre internationale Strahlkraft hat sie eine besondere Bedeutung in der Welt der Filmfestivals erlangt. (…) Als das größte internationale Filmfestival des Landes beweist die Viennale sich als große Verführerin zur Auseinandersetzung mit dem Unbekannten, Abseitigen und Neuen.

Mag. Veronica Kaup-Hasler, Amtsführende Stadträtin für Kultur und Wissenschaft

In einer Art lebendigem, kulturellem Ausnahmezustand präsentiert die Viennale eine filmische Entdeckungsreise durch das Kino der Welt. Die Viennale zeigt in ihrem jährlichen Programm eine akzentuierte Auswahl neuer filmischer Arbeiten aus allen Ländern, nationale, zum Teil internationale Premieren, durchwegs Beispiele einer lebendigen Kinematographie von ästhetischem Eigensinn und politischer Aktualität.  Das Programm versammelt große Filme, die bei Festivals in aller Welt – von Cannes bis Buenos Aires – ihre Premieren feierten. Sie kommen in einer Vielfalt von Formen und Längen, tonalen Lagen und Genres. Für viele RegisseurInnen stellt die Viennale die einzige Möglichkeit dar, ihre Arbeiten in Österreich zu zeigen, denn nur die wenigsten Filme aus dem Festivalprogramm kommen in den regulären Kinospielbetrieb.

Das aktuelle Programm des Festivals wird durch ausgewählte Monografien, Kinematografien und Historiografien, die bedeutenden Persönlichkeiten, Genres oder Thematiken des internationalen Kinos gewidmet sind, fortgeschrieben und ergänzt. Darüber hinaus veranstaltet die Viennale gemeinsam mit dem Österreichischen Filmmuseum jedes Jahr eine umfangreiche historische Retrospektive. Mit seinem umfangreichen Rahmenprogramm an Diskussionen, seinen Lectures und künstlerischen Interventionen sowie Ausstellungen und Konzerten ist das Festival zugleich Ort der Auseinandersetzung und Reflexion. Auch Feste, Premierenfeiern, musikalische Events sowie DJ-Lines und Partys gehören zum lebendigen und vielfältigen Geschehen des Festivals. 

Auch 2019 gibt es bei der Veinnale wieder eine Vielzahl qualitativ hochwertiger Filme aus der ganzen Welt zu sehen. Die Genres wie auch der inhaltliche Zugang sind sehr unterschiedlich, weltoffen, kritisch, empathisch. Erwähnen möchte ich zum Beispiel „Honeyland“, „And Then We Danced“ und „Amazing Grace“.

Dr. Michael Ludwig, BM Wien
Der komplette Spielplan der Viennale ist online verfügbar, ebenso der Pocketguide mit allen Filmen auf einen Blick.

Die Retrospektive feiert den antifaschistischen Widerstandsgeist, den man in Zeiten wie diesen nicht laut genug in Erinnerung rufen kann. Die Historiografie mit ihren frisch restaurierten Arbeiten aus den Filmarchiven der Welt zeigt diesmal Filme aus den 70ern und 80ern, in denen autonome und widerständige Stimmen sowie Perspektiven von den Rändern ihren Platz gefunden haben. Die Monografie ist dem Oeuvre von Angela Schanelec, Pierre Creton, Silvia Das Fadas und Ala Eddine Slim gewidmet und mit ihren vier AutorInnen, die allesamt ein eigen- und widerständiges proaktives Kino repräsentieren. Im selten Tenor umfasst die Kinematografie, die Filme nach Themen, cineastischer Handschrift oder spezifischen Filmproduktionsweisen ordnet und uns sowohl Filmschaffende als auch signifikante historische und politische Phasen nahebringt, das Pionierwerk von Louise Kolm-Fleck, den beharrlichen Blick von Cecilia Mangini, die linguistische Recherche von Peter Brook, und eine eindringliche Filmreise in die aktuelle Geschichte eines Brasiliens in Flammen.

Eva Sangiorgi, Direktorin der Viennale

Viennale Kinos

Gartenbaukino – Parkring 12 (U3 Stubentor, U4 Stadtpark)
Stadtkino im Künstlerhaus – Akademiestraße 13 (U1, U2, U4 Karlsplatz)
Urania – Uraniastraße 1 (U1, U4 Schwedenplatz)
Österreichisches Filmmuseum – Augustinerstraße 1 (U1, U2, U4 Karlsplatz)
Metro Kinokulturhaus – Johannesgasse 4 (U1, U3 Stephansplatz, U1, U2, U4 Karlsplatz)

Viennale Zentrale

Kunsthalle Wien im MQ – Museumsplatz 1 (U2, U3 Volkstheater, U2 Museumsquartier)

Gewinnspiel

Wir verlosen drei Rucksäcke von der Viennale ’19 sowie je 3×2 Tickets für folgende vier Filme:

A Dog Called Money

25. Oktober 15:30 Uhr, Gartenbaukino
Seamus Murphy, IRL/GB 2019, 92 Minuten OMDU

Die Pop-Noir-Sängerin PJ Harvey schloss sich für die Produktion des Albums „The Hope Six Demolition Project“ (2016) mit dem Fotografen Seamus Murphy zusammen. Gemeinsam bereisten sie Afghanistan, Kosovo und Washington DC, um dort mit der Kamera Impressionen, politische Fakten aber auch Katastrophenspuren zu sammeln und daraus Songs zu destillieren. Der eigentliche Aufnahmeprozess wurde dann im Studio als öffentliche Installation zelebriert und in dichter Montage gegengeschnitten. Ein poetisch-philosophisches Experiment, das den Pop weit aus seiner Komfortzone hinausträgt und eine manchmal geradezu quälende Intimität und Intensität herstellt. (Thomas Mießgang)

Das freiwillige Jahr

26. Oktober 18:00 Uhr, Gartenbaukino
Ulrich Köhler & Henner Winckler, D 2019, 86 Minuten OF

„Jetzt geht’s los“, freut sich der resolute, altlinke Landarzt weit mehr als die zur Fernreise ins Sozialjahr aufbrechende Tochter. Später wird sie ihm vorwerfen, dass er das ostwestfälische Dorf, in dem er seine Weltläufigkeit nicht mehr ausleben kann, hasst, während sie sich vielleicht nur kleine Fluchten vorstellen kann und mit Eseln und nachbarlichem Boyfriend auch glücklich sein würde. Elterliche Projektionskräfte, unbewusste Übergriffigkeiten und postadoleszente Unentschlossenheit im Clinch. Ein paradoxes Roadmovie im väterlichen VW-Bus überdies – psychogeografisch ebenso genau verortet wie in den Gesten, Blicken und Bewegungen der westdeutschen Provinz von heute. (Stephan Settele)

Bacurau

30. Oktober 23:00 Uhr, Gartenbaukino
Kleber Mendonça Filho & Juliano Dornelles, BRA/F 2018, 132 Minuten OMEU

Wie lassen sich die schweren sozialen Konflikte der brasilianischen Gegenwart abbilden? Kleber Mendonça Filho kreuzt in seinem aktuellen Film Western-Elemente mit Science-Fiction-Motiven und zeichnet damit ein geradezu unheimlich präzises Bild der Spannungen zwischen den verschiedenen Klassen und Rassen, die der Kolonialismus hinterlassen hat. Die einen verteidigen ihre Machtpositionen mit barbarischen Methoden, die anderen begehren gegen ihre Unterdrückung auf, indem sie sich auf Volkstraditionen und Magie berufen. Mit Horrormotiven wie einer organisierten Menschenjagd funktioniert „Bacurau“ – der in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde – auch als bitterböse Politsatire. (Barbara Schweizerhof)

Amazing Grace

3. November 23:00 Uhr, Gartenbaukino
Allan Elliot & Sydney Pollack, USA 1972/2019, 89 Minuten OMDU

Im Jahr 1972 nahm Aretha Franklin live in einer Kirche in L.A. ihre bis heute bestverkaufte Schallplatte auf. Mit dem Doppelalbum „Amazing Grace“ kehrte die als Tochter eines Predigers aufgewachsene Queen of Soul zu den Klängen ihrer Kindheit zurück: Gospelmusik. Gefilmt hatte die beiden Sessions vor Publikum seinerzeit Sydney Pollack, der bei den Dreharbeiten allerdings vergaß, Film- und Tonmaterial zu synchronisieren. Das Material landete schließlich beim Produzenten Alan Elliott, dem dies mit erheblicher Fummelarbeit doch noch gelang. Das Ergebnis ist ein intimer Konzertfilm mit einem hingerissenen Publikum und einer unverwechselbar kraftvollen Sängerin – letztlich mehr Aretha als Jesus. (Lars Penning)

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Sie möchten an unseren Verlosungen teilnehmen? Dann füllen Sie einfach das untstehende Formular aus, Einsendeschluss ist am 24. Oktober. Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist nicht an den Erwerb des Magazins gebunden. Eine Weitergabe Ihrer persönlichen Daten an Dritte erfolgt nicht, sie werden zur Abwicklung des Gewinnspieles gespeichert – mehr Informationen dazu hier. Eine Barablöse des Gewinnes ist nicht möglich. Mitarbeiter der CTS Eventim Austria GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Bitte notieren Sie im Feld „Wunschgewinn“ das Kennwort „Viennale ’19“ sowie Ihren Filmwunschtitel oder dem Kennwort „Rucksack“.