Gewinnspiel: „Waren einmal Revoluzzer“

Am 20. März startet Johanna Moders neue Tragikomödie mit Julia Jentsch, Manuel Rubey, uvm. in den heimischen Kinos. Wir verlosen Tickets für die Premiere mit Cast & Crew im Gartenbaukino!

Helene (Julia Jentsch) hat alles im Griff. Sie ist Richterin, hat zwei Kinder, eine geräumige, freundlich-stylish eingerichtete Altbauwohnung in Wien, ein Wochenendhäuschen im Waldviertel und einen Lebensgefährten, der sie ehrlich liebt. Jakob (Manuel Rubey) ist Musiker, vor längerer Zeit hatte er sogar mal einen veritablen Hit. Bis jetzt ist dem allerdings noch keiner nachgefolgt, eine Tatsache, über die sich Helenes alter Freund Volker (Marcel Mohab) gerne lustig macht. Volker ist nämlich erfolgreich, und das reibt er Helene und Jakob gerne unter die Nase, aber eh freundschaftlich. Denn für echten Neid aufs Familienglück gibt es keinen Grund, schließlich ist Volker happy mit seiner jüngsten Eroberung – bzw. seiner jetzt endlich wirklich großen Liebe –, der Künstlerin Tina (Aenne Schwarz).

Dann hat Volker einen Termin in Moskau, und Helene eine Idee: Könnte er nicht für Pavel (Tambet Tuisk), ihren Ex aus der wilden alten Zeit, ein kleines Paket mitnehmen? Pavel ist nämlich Dissident und im Moskauer Untergrund, und er bräuchte dringend Unterstützung. Nach kurzem Widerstand stimmt Volker zu, trifft Pavel (nach einem James-Bond-mäßigem Stunt), betrinkt sich mit ihm und seinen Freunden. Und nach viel zu viel Wodka regt sich der alte Revoluzzer in ihm, und er hat die absolut geniale Idee: Wir müssen Pavel nach Österreich in Sicherheit bringen!

Er schafft es tatsächlich, falsche Papiere aufzustellen, und Helene freut sich darauf, ihren alten Lover zu retten. Doch was sie nicht weiß: Pavel kommt nicht alleine, sondern mit seiner Frau Eugenina (Lea Tronina) und dem gemeinsamen Baby. Und das ruiniert das komplette Hilfskonzept. Eine komplette Familie, damit hat niemand gerechnet.

Und erst recht nicht damit, dass diese Familie keine demütigen Dankesager sind, sondern durchaus ihre eigene Vorstellung vom Exil haben, und viel genauer wissen, was sie brauchen als Helene. Das verstört. Und so werden die früheren Überzeugungen immer mehr zur Belastung. Leute in Not machen sich echt nicht so gut in den Altbauwohnungen. Und die Waldviertler Künstler-Idylle stören sie auch. Dennoch stellen sich Helene, Jakob, Viktor und Tina wacker der Herausforderung – dabei
scheitern, gewinnen und lernen auf unerwarteten Ebenen.


In Johanna Moders zweitem Langfilm nach „High Performance – Mandarinen lügen nicht“ nimmt sie gekonnt die Generation Y aufs Korn. Wir waren alle mal politisch sooo korrekt – sind wir es heute immer noch? Können wir unseren eigenen Erwartungen entsprechen? Idealismus klingt so gut, wenn man nicht mit den Konsequenzen konfrontiert wird. Wir waren alle von der Idee befeuert, die Welt zu verbessern. Aber wenns dann soweit kommt, dass man konkret selbst was tun kann … dann müssen wir konkret ran. Können wir das? Damals, als Revoluzzer, haben wir es uns versprochen.

„Waren einmal Revoluzzer“

Ab 20. März im Kino!

Gewinnspiel:

Wir verlosen 3×2 Tickets für die Premiere von „Waren einmal Revoluzzer“ am 17. März im Gartenbaukino Wien (in Anwesenheit von Cast & Crew)!

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, beantworten Sie bitte folgende Frage: Wer ist in „Waren einmal Revoluzzer“ als Musiker Jakob zu sehen?

Antwort

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Gewinnspiel-Teilnahmebedingungen: Ich akzeptiere die Teilnahmebedingungen und die Weiterverarbeitung meiner persönlichen Daten zur Abwicklung des Gewinnspiels von Seiten der CTS Eventim Austria GmbH. Ich kann diese Entscheidung jederzeit rückgängig machen, mehr Infos dazu hier.

Nähere Infos zum Film unter filmladen.at

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