Josh. eskaliert bald

Josh

Statt Cordula heißt es auch für Josh. gerade: Corona. Aber ab November darf wieder eskaliert werden, und Josh. ist schon richtig hungrig aufs Livespielen …

Foto: Max Parovsky

In einem normalen 2020 wäre Josh. ab Mitte März quer durch Österreich eskaliert, hätte etwa im ausverkauften WUK, im Grazer PPC oder Salzburger Rockhouse mit verheirateten Frauen getanzt, wäre mit Pferden durch verwaiste Freibäder spaziert und hätte nebenbei und keksessend fürs Weihnachtsfest einen Karpfen gefangen. Hätte, hätte, Fahrradkette.

Statt Cordula gab es aber auch für Josh. Corona, Tuchfühlung und Tanzen war von heute auf morgen abgesagt. Während Herr und Frau Österreicher die aufgezwungene, eingekastelte Freizeit nun damit nutzten, statt Sandburgen selbige aus Häuslpapier zu bauen, der Bäckerei Felber Konkurrenz zu machen oder sich einfach nur eine mittelschwere Säuferleber heranzüchten, tat Josh. das, was er am besten kann: Musik schreiben. Das erste Ergebnis war die am 1. Mai veröffentlichte Single „Wo bist Du“.

Klar, Herr und Frau Österreicher sind in der Krise in ein noch dünneres Nervenkostüm gewandet als ohnehin, und möchten wohl auf die Frage zurückgranteln: „Na, wo werd‘ I jetz schon sein, du $&§*?! Daham!“ Aber „Wo bist Du“ ist – glücklicherweise – keine Momentanaufnahme über Corona, somit kann man sich das Giften sparen. Vielmehr ist „Wo bist du“ ein zeitloses Stück über das Alleine-Sein, von der Trennung von seiner Liebsten, aber auch vom Egoismus, der die, die einem nahe sind, einfach als gottgegeben erscheinen lassen – John Lennon hat einst gesungen „You don’t know what you got / until you lose it“. Ja, natürlich passt das auch irgendwie zu Corona, das Thema ist aber größer als die Krise – und der Song freilich auch gut genug, auch dann noch Bestand zu haben, wenn Corona längst zum Lärcherl geworden ist.

Ganz so sahen das die Zuschauer von Stefan Raabs „Free ESC“, der am 16. Mai auf ProSieben ausgestrahlt wurde, jedoch nicht: Ebendort vertrat Josh. mit „Wo bist du“ Österreich und wurde schließlich auf den vorletzten Platz gewählt. Böse Zungen mögen nun ätzen, dass den „Free ESC“ mit dem tatsächlichen ESC nun zumindest eint, dass Gehalt und Qualität von Musik zweitrangig ist – oder man kann es mit Josh. halten und „scheißegal“ reüssieren. Krone richten und weitergehen ist die Devise. Und wenn wir lang genug weitergehen, dann stehen wir irgendwann auch wieder vor der Bühne und krakeelen unisono unser Cordula Grüüüüüüün! bis wir auf beiden Ohren taub sind – und schmusen.

Nun sind wir schon seit über zwei Monaten in der Krise, einer Krise, die die Kunstbranche mit am stärksten und dauerhaftesten betroffen hat. Wie weit ist auch dein Leben auf den Kopf gestellt worden?

Mein Leben hat sich von heute auf morgen verändert. Der „Shut down“ war zwei Tage vor Tourstart. Das war in den ersten Tagen sehr schwer zu begreifen. Generell ist das Leben eines Künstlers ohne Konzerte natürlich ein ganz anderes als vorher.

In einem anderen 2020 hättest du konzertiert, geprobt, Interviews etwa zu deiner aktuellen Single gegeben – wie weit füllst du die entstandenen Leerstellen als Künstler produktiv auf?

Ich versuche die Leere so aufzufüllen, dass ich Dinge tue, die gut für mich sind – wie zum Beispiel Sport. Ich gehe viel raus in die Natur und versuche mich abzulenken. Nicht jeder Tag ist dabei kreativ.

Auftritte sind, im Gegensatz zu Platten- und Merchandisekäufen, heute eine überwiegende Einnahmequelle für Künstlerinnen. Mit dem Wegbruch derer: Wie prekär ist die Situation für dich persönlich, wie weit helfen dir etwaige Fonds?

Die Lage ist sehr angespannt. Hier geht es ja nicht nur um mein privates Einkommen. Verdiene ich nichts, verdient mein Manager nichts, verdient mein Lichttechniker nichts, verdient mein Bassist nichts und so weiter und so fort. Ich selbst habe mir etwas gespart, von dem ich derzeit leben kann. Eigentlich wollte ich das mal für eine Anzahlung für ein Haus oder eine Wohnung oder so nutzen. Jetzt brauche ich es zum Leben.

Die Fonds – selbst wenn ich alles, was versprochen wird, bekomme – fangen nicht einmal die Fixkosten ab: Das Leasing für den Tourbus, Studiomiete und so weiter kann man mit 1000 € nicht bezahlen.

Wie unbürokratisch oder einfach war es für dich, Unterstützungen für die Zeit zu erhalten?

So einfach war es nicht. Die „ganz unbürokratische, schnelle“ Hilfe war dann doch etwas komplizierter.

Viele Künstlerinnen leben freilich nicht von der Kunst allein: Das wäre, nicht nur hierzulande, ein immens unsicheres Unterfangen. Wie gehen Brot und Butter bei dir Hand in Hand, vor und während der Krise – und insbesondere auch: danach?

Ich habe das Privileg, tatsächlich nur von der Kunst zu leben. Das geht, weil ich als Autor natürlich auch meine Tantiemen habe. Das Komponistsein ist da eines der wichtigsten Standbeine. Das wird auch nach der Krise so bleiben.

Zahlreiche Künstlerinnen wanderten von der Bühne ins Netz, etwa auf Instagram, oder auf ihren Balkon. Auch dich sah man erst letztens auf streamaustria.com. In einigen Ländern gaben auch ganze Bands professionell aufgezogene Geisterkonzerte, die kostenfrei oder kostenpflichtig ins Netz gestellt wurden. Siehst du für diese Art von Konzertieren eine Zukunft – nicht als Ersatz für das althergebrachte Livegefühl, aber additiv?

Schwer – wir haben da alle gemeinsam erfahren, dass der Andrang dann doch nicht so hoch ist. Generell gibt es auf Plattformen wie YouTube seit Jahren gratis Liveinhalte zu sehen. Deshalb sind die Hörer auch nicht mehr bereit, für Inhalte im Netz zu bezahlen. Und wenn ich ehrlich bin – ich kann es verstehen. So richtig geil ist halt ein Geisterkonzert auch nicht. Ich mache das jetzt auch nicht mehr, das wird eine einmalige Sache bleiben. Auf Dauer wäre das nichts für mich.

Musik war aber nicht nur für die Künstler selbst wichtig, auch die Polizei Wien dachte sich, es wäre ein Zeichen des Zusammenhaltes, für einige Zeit die Stadt mit Fendrichs Kulthymne „I Am From Austria“ zu beschallen. Deine Gedanken dazu?

Nicht mein Humor.

Die Kulturbranche war die erste, die von der Krise betroffen war, und wird wohl die letzte sein, die wieder im vollem Umfang erblüht: Anfangs präsentierte sich die Branche noch kreativ-motiviert, mit der katastrophalen und überhaupt ersten Pressekonferenz zum Kulturthema Mitte April kippte die Stimmung doch gewaltig: Denkst du, wird die Kultur als verzichtbares Luxusgut wahrgenommen?

Bei manchen schon … Ich habe mal einige Kommentare unter einem Artikel der SN Online gelesen, da waren ganz fürchterliche mit dabei: „Die guten Künstler werden es überleben, der Rest halt nicht, die will aber eh keiner hören!“ oder „Wieso soll der Steuerzahler in Krisenzeiten etwas unterstützen, was nicht notwendig ist?“ Das sind natürlich Meinungen Einzelner, aber da steckt so viel Falsches in diesen Aussagen, dass ich wirklich schockiert war.

Was mir sauer aufstößt: Die Partei der Grünen, seit jeher hofiert von Kulturschaffenden, versteht ihre Kernzielgruppe nicht, aber es gibt auch keine lautstarke Lobby im privaten Sektor – und das, obwohl ihr Künstler jeden Tag abertausend Menschen bestens unterhaltet. Warum?

Diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt. Ich habe noch keine schlüssige Antwort gefunden. Sich auf Interessenvertretungen in der Kunstbranche zu einigen ist ein sehr schweres Unterfangen.

Auch deine Fans sind von Konzertverschiebungen betroffen. Einige Musikfans hätten natürlich jetzt lieber das Geld retour, die Bundesregierung unterstützt die Branche jedoch mit einer Gutscheinlösung. Wie stehst du als Teil der Branche dazu und was würdest du einem deiner Fans mit auf den Weg geben, der meint: „Was interessiert mich das“?

Ein sehr heikles Thema. Ich verstehe jeden Fan der sagt: „Ich habe für etwas bezahlt, das ich jetzt nicht bekomme. Also will ich mein Geld zurück und keinen Gutschein.“ Wir haben nur ein ganz großes Problem: Gebe es diese Lösung nicht, gebe es vielleicht nächstes Jahr das eine oder andere Festival überhaupt nicht mehr, weil wir mit vielen Insolvenzen im Eventbereich rechnen müssten. Generell hätte man aber eine kundenfreundlichere Lösung anstreben können, da hätte aber der Staat dann noch deutlich mehr einspringen müssen. Für meine eigenen Konzerte habe ich glücklicherweise für jede Show einen Ersatztermin gefunden, auf Festivaltickets hab ich persönlich keinen Einfluss, aber auch da wird es für die meisten Sachen Ersatz geben.

Du vertratst Österreich zur Monatsmitte beim „Free ESC“ auf PRO7, Helge Schneider Deutschland: Kurz davor hat er sich aus der Quarantäne gemeldet und gemeint, bevor er Streaming- oder Autokino-Konzerte abhält, geht er lieber in den Ruhestand. Für den Ruhestand ist es für dich freilich noch zu früh, aber: Was ist für dich denkbar, bis wieder normal konzertiert werden darf?

Ich habe mit Helge und Matz Mutzke noch persönlich über dieses Thema geredet. Wir waren uns da recht einig. So wirklich spielen wollen wir alle erst wieder, wenn es halbwegs normal zu geht. Es geht ja auch um die Stimmung bei diesen Veranstaltungen.

Was Autokino-Konzerte betrifft hab ich selbst noch eine sehr gespaltene Meinung. Da gibt es so viele Fragen die ich mich mit NEIN beantworten muss: Will ich eigentlich in Zeiten, wo wir auf den Umweltschutz achten müssen meinen Fans sagen: kommt alle mit dem Auto? Nein! Möchte ich auf die direkte Interaktion an so einem Abend verzichten? Nein! Möchte ich Leute ausschließen, die kein Auto haben? Nein! Ich habe da einfach noch keine echte Lösung gefunden.

Nun wird zaghaft versucht, wieder langsam in ein Konzertieren zurückzufinden, vorerst mit Sitzplatzkonzerten und großen Abständen und anderen Einschränkungen. Auch im Herbst werden, bei einer etwaigen Öffnung für Stehkonzerte, noch keine Superstars aus Amerika die Stadthalle füllen. Denkst du, wird dies für einen zumindest temporären Hype an heimischen Künstlern sorgen? Immerhin wurde während der Krise auch propagiert, heimische Unternehmen zu unterstützen, im Sommer dann im Inland zu urlauben.

Hui … Also ich weiß nur eines: Ich bin im November auf Tour, daran glaube ich jetzt einfach mal. Und ich weiß, wer da total gehyped sein wird: ICH! Egal ob Hype oder nicht, wir werden sooooo abgehen bei den Konzerten, weil einfach jeder Ton vor Publikum etwas Besonderes sein wird. Ich denke, das wird bei jedem Künstler dann so sein – also geht’s auf Konzerte, sobald sie wieder stattfinden! Ausgehungerte Musiker, die Lust aufs Musizieren haben, können ganz spezielle Momente schaffen!

Apropos heimische Künstler: Nicht nur der ESC wurde abgesagt, auch die AAMA verschoben. Wenn du ein kleines, feines Festival mit rein österreichischer Belegschaft kuratieren müsstest, wen würdest du gerne auf der Bühne sehen?

Da gibt’s so viele, da wären die großen Namen wie Bilderbuch und Wanda dabei, und dann auch der derzeit noch eher unbekannte Künstler Joe Traxler. Der gehört zu den Ausnahmegitarristen dieses Landes und schriebt tolle Songs. Ihn gibt’s übrigens in meinem Vorprogramm im Herbst zu hören.

Dann gäbe es auch einen Tag mit heimischer Jazz-Musik – immerhin hab‘ ich das gelernt und ich liebe diese Musik noch immer. Wir haben sehr gute Jazz-Künstler in Österreich. Und und und …!

Die „neue Normalität“ ist ein schrecklicher Begriff, der von der Bundesregierung geprägt wurde. Allerdings: Die Krise hat auch gezeigt, ein Zurückkehren in die „alte Normalität“ ist vielleicht an gewissen Ecken und Enden unklug, weil der Alltag etwa unökonomisch war – ich denke da an die zahlreichen Dienstreisen – oder auch ohne Krise schon prekär – ich denke da etwa an Anstellungsverhältnisse oder Förderungen in der Kulturbranche. Welche Änderungswünsche für die „neue neue Normalität“ nimmst du für dich mit, wenn du jetzt Wunschkonzert spielen darfst?

Mein erster Wunsch wäre auch, dass wir es nicht Normalität nennen. Normal ist es, zu schmusen, sich zu umarmen und den Menschen zu zeigen, dass wir Emotionen haben. Wirtschaftlich wäre es angebracht, die Selbständigkeit zu überdenken – hier muss es einfach bessere Regelungen geben, auch für EPUs. Es braucht hier eine stärkere Lobby. Und wir sollten generell mehr Menschlichkeit in die Wirtschaft bringen. Ist es menschlich, jemanden, der für unser tägliches Brot verantwortlich ist, so schlecht zu bezahlen? Wie wichtig waren Hedgefond-Manager in dieser Krise? Vielleicht fällt manchen Menschen jetzt auf, dass manche Berufe einfach zu wenig Ansehen haben. Das Streben nach mehr und mehr müsste aufhören, wir haben doch eh genug!

Der ESC steht emotional, wie auch die EU politisch, für ein „gemeinsames Europa“ ein. Wie gemeinsam siehst du Europa jetzt, in Zeiten der Krise?

Ich glaube, dass wir vor schwierigen Zeiten stehen, wenn es um eine gemeinsame Europapolitik geht. Da geht es aber auch um viele Versäumnisse, die es in den letzten Jahren gegeben hat. Wenn viele Staaten versuchen, ihre Politik hauptsächlich auf nationaler Ebene abzuhalten, können wir nicht erwarten, dass wir in Krisenzeiten plötzlich eine gemeinsame Idee haben.

Was bedeutet, in einem Satz oder Wort, Europa für dich?

Ein toller Kontinent mit viel Kultur!

Welche kulturelle Identität hat in deinen Augen und Ohren Österreich, was macht unser Land künstlerisch aus, außerhalb wie innerhalb unserer Landesgrenzen?

Ich glaube, die kulturelle Vielfalt. Musikalisch streckt sich das ja von Mozart bis Falco. Alles ist eigentlich hier möglich.

Apropos Grenzen: Oft heißt es, man muss als Österreicher zuerst im Ausland Sporen verdienen, bevor man daheim anerkannt wird. Ist dem tatsächlich so? Und wenn ja, wieso?

Vielleicht, weil wir manchmal wenig Vertrauen haben. Das gilt ja auch für Sportler. Wenn man in Österreich patriotisch wird, verbinden es viele mit einer politischen Richtung. Das ist in Frankreich zum Beispiel ganz anders. Wir sind nicht stolz auf unsere Künstler. Wenn dann aber jemand anderer wie zum Beispiel Deutschland drauf und dran ist jemanden „weg zu nehmen“, dann lassen wir das nicht zu und sind plötzlich stolz. So ist das bei mir auch ein wenig gewesen.

Gleich zwei deutsche Sender haben diesmal einen Ersatz-ESC abgehalten – ProSieben unter der Schirmherrschaft von Stefan Raab, sowie der traditionelle ESC-Kanal ARD. Wie bist du – anstatt des eigentlichen ESC-Kandidats Vincent Bueno, der ja im Halbfinale des eigentlichen ESC ausschied – in das PRO7-Teilnehmerfeld gekommen?

Weil Stefan Raab gefragt hat.

Das Bild des ESC hat sich ja schon vor Corona über all die Jahrzehnte gewandelt, hat sich auch über die Grenzen Europas nach Außen hin geöffnet, hat dafür stellenweise Nationalbezüge (etwa durch fehlende Verpflichtung zur Landessprache) Nationalität missen lassen. Wie siehst du das?

Ich habe ja mit dem eigentlichen ESC sehr wenig am Hut, ich hab das auch kaum verfolgt.

Apropos Sprache: Du singst tatsächlich auf Deutsch. Warum?

Weil es die einzige Sprache ist, die ich gut genug spreche, um mich besonders ausdrücken zu können. Ich kann mit der Sprache spielen, das könnte ich im Englischen nicht. Da würde dann die Qualität meiner Texte leiden, das wäre mir zu wenig.

Hand aufs Herz: Wie weit steht beim ESC tatsächlich die Musik – und kein Politikum – im Fokus?

Beim ESC (wo ich nicht hingehen würde) geht’s glaube ich nicht wirklich um die Musik.

Die Kandidaten des „Free ESC“ repräsentieren allesamt Länder, in denen sie geboren sind, deren Staatsbürger sie sind oder – wie im Beispiele Sarah Lombardi und Italien – weil ihre Eltern von ebendort stammen. Was verbindet dich abgesehen von deiner Staatsbürgerschaft innig mit Österreich, was macht Österreich für dich aus?

Es ist einfach ein wunderschönes Land mit einer tollen Lebensqualität. Wir leben in einem Land, in dem andere Urlaub machen. Das dürfen wir nicht vergessen.

Conchita Wurst moderierte gemeinsam mit dem notorischen Steven Gätjen den Free ESC, die OÖ Nachrichten titelten: „Eine Song-Contest-Show ohne die bärtige Diva ist eben einfach undenkbar.“ Denkst du, ist es eher Fluch oder Segen, den ESC-Stempel stets mit sich zu tragen? Wie weit ist bei einem derart monströsen Ereignis ein Emanzipieren möglich?

Da müsstest du Conchita alias Tom Neuwirth selbst fragen. Nachdem es aber bei ihr derzeit beruflich nicht so schlecht läuft, denke ich, dass es generell passt.

Bei dir hat es diesmal für den vorletzten Platz gereicht, allerdings hast du von Anfang an gesagt, es ginge dir um den schönen Abend, nicht um den Sieg. Was hat deinem Song, denkst du, gefehlt?

Das ist ja eine TV-Show gewesen. Da ging es nicht um Platzierungen. Zumindest für mich nicht. Ich habe am nächsten Tag so viel in Deutschland verkauft wie seit „Cordula Grün“ nicht mehr. Ob etwas einem Song fehlt oder nicht sollte man den Komponisten nicht fragen – würde ich glauben, dass dem Song etwas fehlt, hätte ich ihn anders geschrieben.

Welche der 15 übrigen Kandidaten beziehungsweise Songs haben dir selbst besonders gut gefallen?

Ich fand Nico super. Aber auch weil er ein super Typ ist. Und ich bin ein großer Helge-Fan!

Nach den ersten Wochen des kompletten Shutdowns, auf was hast du dich am meisten gefreut? Und: Was ist dein aktueller Silberstreif am Horizont?

Auf Freunde und Familie. Auf ein Bier mit meinen Musiker Kollegen. Derzeit ist mein Silberstreif meine Tour im Herbst. Am Album arbeite ich auch gerade und da freu ich mich auch drüber.

Josh. befindet sich nun ab November auf Eskalation-Tour. Tickets gibt es bei oeticket.com.

2021 heißt es dann „Vergeben und Rückenweh“ in der Arena, Tikets hierfür gibt es ebenfalls bei oeticket.com.

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