Mit Wiener Grant wird alles wieder OK!

Wiener Grant

Für „Alles wird wieder OK!“, die 2. Videosingle zu „Puro Amor“, haben die Broilers um Einsendungen von Unternehmen gebeten. Mit dabei auch Wiener Grant.

Für ihre aktuelle Videosingle „Alles wird wieder OK!“ haben die Broilers einen Aufruf gestartet: Sie möchten das Video als Plattform für ihre Fans, die ein Unternehmen führten, überlassen. Unter all den Einsendungen mit dabei war auch ein junges „Wiener Original“: Vergangenen Winter haben die beiden Brüder Mario und Dennis mit dem Wiener Grant eine Haselnuss-Kaffeebohnen-Spirituose auf den Markt gebracht. Mit den Broilers verbindet die beiden Jungunternehmer nicht nur die Liebe zu Wien und der Arena, sondern auch ein Hang zu (antifaschistischem) Streetpunk.

Wiener Grant ist das einzige österreichische Unternehmen, das den Weg in das neue Broilers Video „Alles wird wieder OK!“ gefunden hat. Was verbindet euch mit den Broilers – und könnt ihr euch erklären, wieso gerade ihr zum Zug kamt?

Streetpunk, Antifaschistischer Standpunkt, Subkultur, die Liebe zu Musik und Konzerten.

In unserer Bewerbung haben wir unsere Beziehung zur Arena Wien erklärt, wir denken, dass auch die Broilers eine sehr starke Beziehung zu dieser einzigartigen Location haben und immer wieder gerne hier auftreten. Da sie selbst gerade auch in den Spirituosen-Markt eingestiegen sind, hat ihnen wahrscheinlich die Idee von unserer Marke in Zusammenhang mit der Spirituose sehr gut gefallen.

Dennis und Mario von Wiener Grant beim Broilers-Videodreh in der Arena.

Hinter Wiener Grant stehen zwei Brüder. Würdet ihr einmal grob euren Musikgeschmack umreißen?

Mario: Als DJ lege ich gerne Ska, Rocksteady, Streetpunk, Soul, Hip-Hop und Britpop auf – heimlich höre ich aber auch immer wieder mal Stoner Rock und Metal.

Dennis: Mit den 12 Jahren Unterschied, hat mich mein Bruder schon sehr früh auf die „richtige Schiene“ gebracht. Gestartet mit Reggae, Ska und Punkrock, geht es heute auch sehr stark in das Hip-Hop-Genre, Alternative, guten Elektro oder auch Drum and Bass.

Zu erwähnen ist aber auch ganz besonders die österreichische Musikszene, die sich in den letzten Jahren sehr stark entwickelt hat. Es gibt so viel gute Musik in so vielen Genres – als Musikliebhaber hat man sehr oft die „Qual der Wahl“.

Ihr habt kürzlich verraten, dass die Wiener Arena – natürlich eine Institution – eure Lieblingslocation ist. Was war euer letztes Konzert vor dem Shutdown?

Mario: Monobrother und Franz Fuexe (beides in der Arena).

Dennis: Mein letztes Konzert war am 28. Februar 2020 – The Score im Wiener Flex, das letzte Konzert in der Arena (Open Air) ist leider schon länger her – Xavier Rudd am 18. Juli 2019.

Eure fünf Lieblingssongs von den Broilers?

Es ist echt verdammt schwer unter all den guten Broilers Songs nur fünf auszuwählen, deswegen nennen wir ohne bestimmte Reihenfolge einfach zehn (lacht). Also: „Alles, was ich tat“, „Unzerstörbar“, „Meine Sache“, „33RPM“, „Vanitas“, „Ich sah kein Licht“, „An all den Schmutz“, „Grau, grau, grau“, „Zurück zum Beton“ und „Paul der Hooligan“.

Spirituosen sind ja nun schon länger wieder zu einem Modegetränk herangereift – der Wiener Grant präsentiert mit einem Touch Kaffeehauskultur einen interessanten, frischen Twist. Wie kam es zur Idee?

Mario: Ich bin beinahe 20 Jahre in der Wiener Kultur- und Gastronomieszene tätig und hatte schon immer im Hinterkopf, einmal eine eigene Spirituose mit dem Namen Wiener Grant auf den Markt zu bringen. Damit wollte ich der Wiener Kaffeehauskultur und den berühmten Wiener Schmäh eine Hommage setzen. Mit dem „Korrigierten“ soll ein neuer Schwung in den Kaffeehäusern entstehen.

Die Broilers haben mir verraten, sie schätzen am Wiener den “Singsang” in der Sprache, unverwechselbar für die Erhabenheit des Wieners ist aber eben auch der Schmäh, der am schmalen Grat zwischen charmant und beleidigend changiert. Wie würdet ihr jemandem, der noch nie mit einem Wiener zu tun hatte, diese Eigenart näherbringen?

Der Wiener Schmäh hat eine große Portion Charme in sich und ist sehr galant. Er kann aber auch sehr goschert sein und sogar ein wenig Bosheit in sich tragen. Zum Schmäh gehört auch der Grant, oft bekommt man beides gleichzeitig zu spüren und ein Schmäh schließt den Grant nicht aus.

Den Wiener Schmäh muss man einfach mal live, am besten in einem Wiener Kaffeehaus oder Wiener Beisl erleben.

Journalist Andreas Rainer hat dieses Jahr mit einem Satz aufhorchen gemacht: “Während die Italiener gegen die Pandemie angesungen haben, halten die Wiener dem Coronavirus ihre Garstigkeit entgegen.” Glaubt ihr, ist der Grant tatsächlich ein hilfreiches Ventil, Widrigkeiten zu meistern?

Auf jeden Fall! Grant ist Widerstand gegen alles was oasch ist. Der Grant muss einfach raus und wie oft haben wir jetzt in der Pandemie kollektiv gemotschkert und gegrantelt!? Sehr oft und es hat uns immer dabei geholfen diese schwierige Zeit zu meistern!

Euer Lieblingskaffeehaus in Wien? Mehrfachnennungen sind natürlich möglich.

Hawelka, Korb, Brendl, Sluka und der Dogenhof (auch wenn dieser kein klassisches Kaffeehaus ist, er bietet aber alles was auch ein gutes Kaffeehaus ausmacht).

Was macht Wien neben dem Grant, dem Kaffee und der Arena noch so besonders für euch?

Die Wiener Gemütlichkeit, der Nahverkehr, die vielen Grünflächen und Kulturangebote, sowie ein einzigartiges Gesundheits- und Sozialwesen.

Welchen Wiener Begriff sollte sich jeder Nicht-Wiener aneignen und in seinen Sprachgebrauch integrieren?

Einen „Korrigierten“ bitte!

Der „Korrigierte“ ist die Wiener Variante des Espresso Corretto, bei der es sich übersetzt um einen veredelten Espresso handelt. Erfunden in Italien, ist es dort der Grappa der den Espresso korrigiert. Die Italiener schätzen den Espresso Corretto besonders nach dem Mittagessen. Der Wiener den ganzen Tag.

Die Broilers haben seit letztem Jahr ein “Konkurrenzprodukt” zu eurem im Talon – einen Gin. Habt ihr jenen schon verkostet? Was sagen eure professionellen Geschmacksknospen dazu?

Der Broilers-Gin ist uns mittlerweile bekannt, wir haben jedoch noch keine Gelegenheit bekommen ihn auch zu kosten, das werden wir aber sofort nachholen! Wir sehen in dem Gin aber auch kein Konkurrenzprodukt, da es sich beim Wiener Grant um eine ganz eigene Spirituose handelt. Den Broilers auf jeden Fall alles Gute mit dem Gin, wir sind schon sehr gespannt!

Es ist mittlerweile für zahlreiche Bands ein Muss, neben dem handelsüblichen Merchandise – T-Shirts und Pullis – auch Alkoholika auf den Markt zu bringen, vom Bier über Wein und Whisky bis hin zum Wodka und Gin ist da alles dabei. Was haltet ihr davon?

Nett! Wir würden uns nur wünschen, wenn das Publikum auch bei kleinen Labels, wie wir es noch sind, den Preis ohne zu raunzen zahlt.

Ein ungeübter Mixgetränke-Trinker wird oft vor die Qual der Wahl gestellt, nicht nur was die Spirtuose selbst anbelangt, sondern auch etwa das begleitende Tonic. Welche Tonics würdet ihr für euren Wiener Grant empfehlen?

Schweppes Premium Tonic mit einer Zitronen Zeste und ausreichend Eis, so empfehlen wir den „Grant Tonic“.

Aufgrund der besonderen Geschmacksnote kann man eure Spirituose nicht nur “klassisch” mit Tonic genießen, sondern etwa auch als österreichische Variante des Espresso Corretto – den von euch bereits angesprochenen „Korrigierten“. Worauf muss man da beim Kaffee achten?

Auf die Crema und ab Mai am besten mit unserer eigenen Kaffeeröstung!

Euer Unternehmen wurde letztes Jahr, mitten im winterlichen Gastro-Lockdown, gegründet. Wie kam es dazu, dass ihr euch mitten in einer Krise für einen “neuen Lebensabschnitt” entschieden habt?

Wir wollten einfach eine langjährige Idee umsetzen und nicht nur darüber reden. Da man im Lockdown nicht alle Hobbys durchführen kann und einfach mehr Zeit hat, haben wir uns entschlossen das Projekt Wiener Grant zu starten.

Was macht ihr nebenbei – oder hauptberuflich?

Mario: Ich bin hauptberuflich Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger.

Dennis: Ich bin hauptberuflich IT-Techniker.

Nun fällt seit Monaten freilich ein etwaiger Umsatz in der Gastro flach, aber es heißt ja bekanntlich, dass gerade der Österreicher im Homeoffice auch gerne schon mal vormittags ins Glas schaut. Wie kam der Wiener Grant bisher an?

Ehrlich gesagt waren wir von dem enormen, guten Feedback und den trotz Lockdown guten Verkaufszahlen überwältigt. Die gesamte Idee und Aufmachung unserer Marke kam bei den Leuten sehr gut an, was uns natürlich gerade zu Beginn einen ordentlichen Push gegeben hat. Für die kurze Zeit, die wir am Markt sind, hat sich schon einiges ergeben. Die kurzen Ruhezeiten dazwischen haben uns aber auch geholfen den Fokus auf die Weiterentwicklung des Projekts zu behalten. Jetzt fiebern aber auch wir schon der Gastronomie- und Kulturöffnung ordentlich entgegen, da wir als frisch eröffnetes Unternehmen zum Beispiel derzeit leider für keinerlei (Corona)-Förderungen berechtigt sind, was uns natürlich etwas Druck bereitet jeden Monat trotzdem einen akzeptablen Umsatz zu machen.

Wir verlosen eine Flasche Wiener Grant (0,7L) und eine Kostprobe Wiener Grant (5cl).

Die GewinnerInnen bekommen ihre Flasche Wiener Grant direkt von Mario und Dennis zugestellt, eine Adressweitergabe ist daher zur Erfüllung des Gewinnspieles erforderlich! Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird bestätigt, dass man über 18 Jahre alt ist.

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Sie möchten an unseren Verlosungen teilnehmen? Dann füllen Sie einfach das obige Formular aus, Einsendeschluss ist am 16. Mai. Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist nicht an den Erwerb des Magazins gebunden. Eine Weitergabe Ihrer persönlichen Daten an Dritte erfolgt mit Ausnahme zur Gewinnspielabwicklung seitens Wiener Grant nicht, sie werden zur Abwicklung des Gewinnspieles gespeichert – mehr Informationen dazu hier. Eine Barablöse des Gewinnes ist nicht möglich. Mitarbeiter der CTS Eventim Austria GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Bitte notieren Sie im Feld „Wunschgewinn“ das Kennwort „Wiener Grant“!