Österreichischer Musiktheaterpreis vergeben

Asmik Grigorian, Pavel Petrov und Karl Markovics zählen zu den GewinnerInnen. René Kollo erhielt den Preis für sein Lebenswerk.

Zum siebten Mal wurde am Samstag der Österreichische Musiktheaterpreis für herausragende Leistungen in den österreichischen Opern- und Theaterhäusern in gesamt 17 Kategorien vergeben. Nach Wien und Graz setzte die Reise durch die Bundesländer fort und so fand die diesjährige Gala im Tiroler Landestheater statt.

Drei „Goldene Schikaneder“ für Graz

Mit Ragtime („Gesamtproduktion Musical“), Pavel Petrov in Eugen Onegin („Beste männliche Hauptrolle“) und Sonja Saric in Il Trovatore („Beste Nachwuchskünstlerin“) holte die Oper Graz drei Preise in die Steiermark. Die Auszeichnung als „Beste weibliche Hauptrolle“ ging an Asmik Grigorian als Salome in Salome bei den Salzburger Festspielen. Sophia Theodorides als Olympia in Hoffmanns Erzählungen am Tiroler Landestheater als auch Stefan Cerny als Doktor in Wozzek am Theater an der Wien gewannen in der Rubrik „Beste Nebenrolle“. Der Preis für die „Beste musikalische Leitung“ ging an den dynamischen Schweizer Dirigenten Lorenzo Viotti für Werther am Stadttheater Klagenfurt. „Bester Nachwuchskünstler“ ist der gebürtige Isländer Unnsteinn Árnason. Karl Markovics darf sich in der Kategorie „Beste Regie“ über einen „Klassik-Oscar“ freuen. Als „Bestes Orchester“ zeichnete die Jury das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper aus.

Das Landestheater Linz wurde für die Frau ohne Schatten in der Rubrik „Beste Gesamtproduktion Oper“ ausgezeichnet. Wiederum das Tiroler Landestheater erhielt einen „Goldenen Schikaneder“ für Der Vetter aus Dingsda („Gesamtproduktion Operette“) und die Wiener Volksoper ergatterte den Preis für Roméo et Juliette („Beste Gesamtproduktion Ballett“). Den „Medienpreis“ vergab die Jury an Opernsänger Herbert Lippert und den „Offtheaterpreis“ an Oper rund um für die Entführung aus dem Serail. KS René Kollo schließlich wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet.