Presserundschau „Das Land des Lächelns“

Ausdrucksstarke Sänger*innen und eine atemberaubende Bühne sorgten für eine gelungene Premiere der Seefestspiele Mörbisch.

Foto: Seefestspiele Mörbisch/ Jerzy Bin

Pressestimmen

Stimmiger Gesamteindruck

Tanz, Akrobatik, Feuerwerk und edler Gesang: Die Seefestspiele Mörbisch präsentieren Franz Lehars „Land des Lächelns“ in bunter, munter Form.

Ljubisa Tosic/ Der Standard, 12.07.

Franz Lehárs „Land des Lächelns“ beeindruckt bei den Seefestspielen in Mörbisch.

Helmut C. Mayer/ Kurier, 12.07.

DarstellerInnen: Elissa Huber brilliert

Foto: Seefestspiele Mörbisch/ Jerzy Bin

Harald Serafin kehrte sieben Jahre nach dem Ende seiner Intendanz in der Rolle des Obereunuchen auf die Seebühne zurück und sorgte für humorvolle Momente.

Ulla Csenar/ burgenland.ORF.at, 12.07.

Außer Konkurrenz Harald Serafin: Der 87-Jährige legt die Rolle des Obereunuchen als Hochamt des Ulks und der Selbsthuldigung an.

Wiener Zeitung, 12.07.

Unter der Regie von Leonard Prinsloo glänzten die Won Whi Choi als Prinz Su-Chong und Elissa Huber als Lisa genauso wie das übrige Ensemble.

Christian Uchann/ Mein Bezirk, 12.07.

Elissa Huber überzeugt als selbstbewusste Lisa ohne Fragezeichen, Won Whi Choi bringt die populären Prinzenarien mit eleganter Wendigkeit seines Tenors in die Luft.

APA, 12.07.

Elissa Huber lässt als Adelstochter Lisa Franz Lehár süffige Melodik mit Charme und Leichtigkeit aufleben.

Ljubisa Tosic/ Der Standard, 12.07.

Huber, die schon als Csárdásfürstin an der Volksoper überzeugt hat, wirkt auf der großen Bühne nie verloren, vor allem hat sie einen satten, leuchtenden Sopran, der sogar ihrer Sprechstimme ein besonders warmes Timbre verleiht – was sie vor allem ausspielte, wenn der Prinz in die Nähe kam.

Theresa Steininger/ Die Presse, 12.07.
Foto: Seefestspiele Mörbisch/ Jerzy Bin

Unter der beschwingten Leitung von Thomas Rösner fesselt Elissa Huber als Lisa mit höhensicherem Sopran und Liebreiz, aber auch dem nötigen Biss für die zunehmende Dramatik der Rolle. Won Whi Choi besitzt alles, was es für den chinesischen Prinzen braucht: Der Koreaner trumpft mit einem süffigen Tenor und viriler Durchschlagskraft auf und verblüfft mit hoher Textdeutlichkeit. Maximilian Mayer steht ihm als Nebenbuhler Graf Gustav gegenüber und erfreut Auge und Ohr gleichermaßen als dynamischer Jungspund. Und dank Bennigsens zwitscherhellem Sopran ist auch die chinesische Prinzenschwester ideal besetzt.

Wiener Zeitung, 12.07.

Gesanglich wie darstellerisch souverän auch Katerina von Bennigsen als quirlige Schwester des Prinzen, die Lisa in China zur Vertrauten wird.

Theresa Steininger/ Die Presse, 12.07.

Für die satten Orchesterarrangements und die charakterstarken Instrumentalsoli (…) funktioniert das naturgemäß nicht allzu differenzierte Open-Air-Klangerlebnis dank feiner Leistungen aus dem von Thomas Rösner geleiteten Orchester und dank einer ausgewogenen Abmischung von Gesangsstimmen und Tutti-Melodieeruptionen.

APA, 12.07.

Eindrucksvolle Bühne

Foto: Seefestspiele Mörbisch/ Jerzy Bin

Spektakulär auch heuer wieder das Bühnenbild, in dem sich die gegensätzlichen Welten von Wien und Peking widerspiegelten. Besonders beeindruckend der riesige, goldene Drache, aus dessen Nüstern Rauch aussteigt.

Christian Uchann/ Mein Bezirk, 12.07.

Als der gigantische Drachenkopf, begleitet von Feuerfontänen, um die Ecke biegt und dann fast die gesamte Bühne dominiert, brandet im Publikum starker Applaus auf. Er schaut aber auch imposant und bedrohlich aus, kann mit seinen Augen gefährlich rot funkeln und durch die Nase Rauch blasen. Auch sonst beeindruckt bei Franz Lehárs „Das Land des Lächelns“, der diesjährigen Operettenproduktion der Seefestspiele in Mörbisch, das Bühnenbild von Walter Vogelweider.

Helmut C. Mayer/ Kurier, 12.07.

Regie: erstklassig

Foto: Seefestspiele Mörbisch/ Jerzy Bin

Regisseur Leonard Prinsloo bringt eine in manchen Szenen opulente, dennoch unaufdringliche, Klischees nicht überstrapazierende Inszenierung.

Theresa Steininger/ Die Presse, 12.07.

Leonard C. Prinsloos Regiearbeit ist also handwerklich tadellos.

Ljubisa Tosic/ Der Standard, 12.07.

Es war, glaube ich, die beste Operette, die ich bis jetzt gesehen habe. Wunderschön, das ganze Ensemble, es war ein Traum.

Waterloo (Quelle: burgenland.ORF.at)