Schauplatz Stadt

Das Festival La Strada erklärt die Grazer Stadt von 26. Juli bis 2. August wieder zur großen Bühne für Straßenkunst.

Foto: Benoit Lemait

Stadt-Dynamik/en

Die Bewegung des menschlichen Körpers in Beziehung zu seinem Umraum bildet ein zentrales Element vieler Produktionen der heurigen Ausgabe von La Strada. Etliche Künstler*innen gehen dabei bewusst an ihre physischen und physikalischen Grenzen und ermutigen auch das Publikum, sich neuen Herausforderungen der Wahrnehmung zu stellen.

Künstler*innen aus den Bereichen des Bewegungs-, Musik- sowie Tanztheaters und des Neuen Zirkus arbeiten gegenwärtig verstärkt im öffentlichen Raum und erforschen mit ihren Choreografien in verschiedenster Form die spezifische Architektur und damit auch das soziokulturelle Umfeld der einzelnen Projekte. Die Einbindung der Bevölkerung – spontan im Lauf der Aufführungen oder in Workshops im Vorfeld – ist ein wesentlicher Bestandteil der künstlerischen Konzepte.

Das internationale Festival koproduziert und präsentiert eine Reihe  derartiger Projekte, die in ihrer Vielfalt die beeindruckende Bandbreite dessen abbilden, was Theater im öffentlichen Raum gegenwärtig zu bieten hat.

Auftakt mit FLIP Fabrique

So beispielsweise interpretiert die australische Choreografin Joanne Leighton gemeinsam mit STUDIO PERCUSSION graz Steve Reichs „Drumming“ und zeigt damit eine Performance, die in enger Verbindung zur Stadt und ihren Bewohner*innen gestaltet wird.

Im Bereich des Neuen Zirkus zeigt La Strada 2019 neue, herausragende Produktionen: vom Auftakt in der Grazer Oper mit dem energiegeladenen Bühnenstück der FLIP Fabrique bis zum Solostück des Belgiers Danny Ronaldo im Zelt.

Nicht minder spannend sind die Projekte der Community Art mit Künstler*innen wie der italienischen Gruppo Effeto Larsen („After/Dopo“) oder dem belgischen Künstler Benjamin Vandewalle („Studio Cité“).

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