Schwarze Wolken bei Lemo

Lemo

Lemo präsentiert mit „Schwarze Wolken“ nicht nur einen Song über die Pandemie, sondern stellt zeitgleich auch seine neuen Tourdaten vor.

Foto: Tom Wonda

„Schwarze Wolken“ ist ein Song über eine außergewöhnliche Zeit, wie sie wohl jede/r im Frühjahr 2020 erlebt hat. Der Sänger verarbeitet damit den Lockdown und findet die passenden Worte, um die allgemeine Verunsicherung, die während der Pandemie entstanden ist, zu beschreiben. Was auf den ersten Blick wie ein Abgesang auf die Menschheit anmutet, ist bei näherer Betrachtung jedoch vor allem eines: eine Ode an die Hoffnung.

Manche Künstler gehen einen weiten Weg, um zu ihrem ganz originären Sound zu finden. Doch erst diese Umwege schaffen den Raum für einen Klang und eine künstlerische Persönlichkeit, die unverwechselbar, reif, gelassen und dabei sehr dicht und dringlich ist. Einer dieser Künstler ist der Wahlwiener Lemo. Aufgewachsen in Graz, blickt er auf eine Vielzahl an Bandprojekten und Live-Erfahrungen zurück, die vor rund sechs Jahren in Lemo mündeten.

Lemo hat Musik, ihre Energie und Ausdruckskraft schon immer äußerst ernst genommen. Um jene niemals dadurch zu korrumpieren, dass er mit ihr Geld zum Leben verdienen muss, verdingte er sich für den Lebensunterhalt in unterschiedlichsten Jobs. Er war unter anderem als Bahnhofsreiniger, Pizzataxifahrer, Vermögensberater oder Gitarrenverkäufer tätig. Dabei immer seine Musik im Blick, sowie seine Songs, die – wie auch „Schwarze Wolken“ – funktionieren wie ein Tagebuch aus seinem Leben. Eines das gefüllt ist von Emotionen der facettenreichsten Art. Von Euphorie bis Melancholie, von liebender Hingabe bis zur allumfassenden Traurigkeit über das Ende einer Partnerschaft: Lemo gießt all die Momente großen Empfindens in Songs, die dem Hörer zu einem guten Freund werden, kaum dass man sie einmal gehört hat. Dies alles vorgetragen in einer nonchalanten Natürlichkeit, sowie mit einer rauen, lebenserfahrenen Stimme, die unmittelbar in ihren Bann zieht.

Dass dies so ist, belegen Lemos bisherige Erfolge: Er veröffentlichte mit „Vielleicht der Sommer“, „So leicht“, „Der Himmel über Wien“ und „So wie du bist“ vier Singles zwischen 2014 und 2016, die allesamt hoch in die österreichischen Charts kletterten. Das 2016 erschienene Debütalbum „Stück für Stück“ schaffte es auf Platz 12 der heimischen Albumcharts. Es folgte eine Zusammenarbeit mit der EAV: “Gegen Den Wind” war nicht nur ein Highlight in Lemos Karriere, sondern auch einer der erfolgreichsten Radiohits der Ersten Allgemeinen Verunsicherung. Mit “Alte Seele, Part I”, erschien 2019 ein weiterer Song, welcher sich monatelang in den Top 20 der Airplaycharts halten konnte. Für sein Talent, wahre Emotionen in Musik zu formen, wurde er bei der Amadeus-Verleihung gleich mehrfach in vier Jahren mit dem Award als „Songwriter des Jahres“ ausgezeichnet. Dass Lemo dabei nicht nur fantastische Songs schreibt, sondern obendrein einen wunderbar warmen, analogen und damit seinen eigenen Klang gefunden hat, verdankt er seiner Ausbildung zum Tontechniker am Wiener SAE-Institut sowie seiner Arbeit als Soundmann beim ORF.

Lemos teils autobiografische, teils seine Umwelt sehr genau beobachtende Lieder, sind bereits auf Platte ein großer Genuss, bei aller Melancholie, die so manche Textzeile verströmt. Doch immer mehr spricht sich herum, dass Lemo insbesondere ein brillanter Live-Musiker ist. Umgeben von einer ebenso agil wie dezent agierenden Backing Band, spielte Lemo bereits Shows mit James Blunt, Walk off the Earth, Söhne Mannheims, Mark Forster, Revolverheld und vielen anderen. Und stets konnte er das Publikum unmittelbar für sich einnehmen. Denn Lemo ist cool und nahbar zugleich, gelassen und doch dringlich, verspielt und dennoch klar in jeder Textzeile. Ein Künstler durch und durch, der seine ganz eigene Art gefunden hat, österreichischen Pop in eine berührende Form zu gießen. Wer sich davon selbst überzeugen möchte: Lemo spielt sich ab März durch ganz Österreich, im Juli gastiert er vor Pizzera & Jaus auf Burg Clam. Tickets gibt es bei oeticket.com!

14.03.21Salzburg, Rockhouse
16.03.21Graz, Orpheum
17.03.21Linz, Posthof
18.03.21München, Substanz
19.03.21Wörgl, Komma
20.03.21Dornbirn, Conrad Sohm
23.03.21Wien, Arena
27.03.21Pörtschach, Congress Center
22.04.21St. Pölten, Freiraum
23.04.21Hirschbach, Kultursaal
24.04.21Yspertal, HLUW AULA
16.07.21Burg Clam, Open Air mit Pizzera & Jaus

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