Theater an der Wien: Saisonauftakt mit „Alcina“

Mit Georg Friedrich Händel zur Eröffnung garantiert das Theater an der Wien diese Woche einen magischen Spielzeitstart. Wir verlosen Tickets für „Alcina“ am 26. September.

Eine mächtige Zauberin, die tapfere Krieger auf ihre Insel lockt, sie verführt und anschließend in Tiere und Pflanzen verwandelt. Doch die Magierin hat dabei die Rechnung ohne die Dritte im Bunde gemacht, nämlich die Verlobte…

Verführung mit Folgen
Basierend auf Ludovco Ariostos Geschichte der machtvollen Zauberin, die Männer mit ihren Reizen auf ihre abgelegene Insel zieht, um sie anschließend in Geschöpfe von Fauna und Flora zu transformieren, schrieb Georg Friedrich Händel 1734 (Uraufführung 1735 in London, Covent Garden) eine seiner schönsten Opern.

Mit magischen Kräften hat die Zauberin Alcina eine wüste Insel in ein Elysium verwandelt, auf die sie immer wieder Ritter vom Kriegszug weg lockt. Reihenweise verfallen die edlen Helden ihren Reizen und sind damit ihrem Niedergang geweiht. Denn wird Alcina ihnen überdrüssig, verwandelt sie die einst Begehrten in Tiere, Pflanzen oder sogar Steine. Doch dann begeht Alcina einen folgenschweren Fehler: Sie verliebt sich in den ruhmreichen Ruggiero und auch er ist ihr gänzlich verfallen. Doch seine Verlobte, die Ritterin Bradamante und ihr ebenfalls der Zauberei kundige Erzieher Melisso haben sich aufgemacht, den Verschollenen zu finden. Die Geschehnisse nehmen ihren Lauf… Letztlich kann die Braut Ruggiero aus dem Bann der Magierin befreien. Da Alcina ihn wirklich liebt, schwindet mit seiner Liebe auch ihre Macht und ihre früheren Opfer erhalten ihre wirkliche Gestalt zurück. Die Insel erweist sich als trostloser Ort und Alcina wird zur einsamen, alten Frau, bar allen Zauberglanzes.

Erster Auftritt für Conductor in Residence Stefan Gottfried
Tatjana Gürbaca, die in der vorherigen Spielzeit bereits die „Ring“-Trilogie am Theater an der Wien inszeniert hat, zeichnet sich für die szenische Umsetzung von Georg Friedrich Händels Oper verantwortlich. Die musikalische Leitung obliegt Stefan Gottfried, der mit Alcina gleichermaßen seinen ersten Auftritt als Conductor in Residence am Opernhaus hat. Publikumsliebling Marlis Petersen singt die Titelpartie und zwei St. Florianer Sängerknaben übernehmen abwechselnd die Rolle des Oberto.

Die magische Vier

Steht Alcina zu Beginn der Spielzeit, komplettieren drei weitere Opern von Händel den ersten von vier thematischen Kreisen in dieser Spielzeit am Theater an der Wien: im November Teseo und im April Orlando. Mit einer konzertanten Aufführung von Rinaldo schließt der Zauberkreis. Ergänzt wird dieser durch drei weitere Themenkreise. Der Schillerkreis mit Guillaume Tell und etwa Don Carlos fragt nach dem Stellenwert von literarischen Meisterwerken für bestimmte Komponisten. Gemeinsam mit Dirigent Thomas Guggeis lässt Nikolaus Habjan die Puppen im Weberkreis tanzen. Und der Jahreskreis schließt sich mit dem Vierten Kreis, der wiederum vier Zwillinge beinhaltet. Unter anderem werden zwei rare Werke von Peter Iljitsch Tschaikowski, nämlich Mazeppa und Iolanta/Undine, ebenso aufgeführt wie Leonard Bernsteins Candide.
„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ – nicht einzig in Hermann Hesses‘ Gedicht „Stufen“, sondern gleichermaßen auch im Theater an der Wien mit der, wie bereits gewohnten, qualitativen Stück- wie KünstlerInnenauswahl.

Zaubern Sie sich in den Lostopf!

Wir verlosen 1×2 Tickets für „Alcina“ am 26. September im Theater an der Wien!

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, beantworten Sie bitte folgende Frage: Von welchem Autor ist Händels „Alcina“ inspiriert?

Antwort

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Gewinnspiel-Teilnahmebedingungen: Ich akzeptiere die Teilnahmebedingungen und die Weiterverarbeitung meiner persönlichen Daten zur Abwicklung des Gewinnspiels von Seiten der CTS Eventim Austria GmbH. Ich kann diese Entscheidung jederzeit rückgängig machen, mehr Infos dazu hier.

Sichern Sie sich jetzt Tickets für einen zauberhaften Start in die neue Spielzeit!

Bilder: © Herwig Prammer

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