Vogelalarm im Steinbruch

Eine Riesendohle landete am Montag im Steinbruch von St. Margarethen. Rasch folgte die Entwarnung: Das imposante Tier ist aus Styropor und Teil der Bühne von „Die Zauberflöte“.

 

Foto: Arenaria GmbH

Mit einer ungefähren Flügelspannweite eines Quetzalcoatlus und dem Gewicht von geschätzt drei Milchkühen, oder konkret elf Metern vom linken bis zum rechten Flügel messend plus 2,4 Tonnen Gewicht ist seit Montag einer der letzten Teile des Bühnenbilds zur heurigen Produktion von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zauberflöte positioniert: eine riesige Dohle. Auch die inneren Werte des Federviehs, das materialistisch gedacht gar keines ist, lassen sich sehen: Eine Stahlkonstruktion schafft Stabilität, diese wurde mit Styropor überzogen und schließlich mit einem Speziallack fit für jede Witterung gemacht.

Der überdimensionale Vogel war übrigens das Erste, was Bühnenbildner Raimund Bauer zur Produktion eingefallen ist:

Nicht, weil Papageno jetzt ein Vogelhändler ist, sondern weil mich dieser Moment der gefrorenen Zeit – die Dohle ist ja im Anflug und bleibt dann mittendrin stehen und hängt so über dem Felsen – einfach interessiert hat. Wir begleiten diesen Prozess seit Wochen und das Hochheben der Dohle ist ja nur jetzt passiert und es war unglaublich schön.

Frisch zusammengesetzt und auf einem Felsen thronend erwartet die Riesendohle nun die Premiere von Mozarts Die Zauberflöte mit Max Simonischek am 10. Juli.

Quelle: ORF Burgenland

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