🇦🇹 Waldeck: Der Mann aus der Klavier-Bourgeoisie

Waldeck

Klaus Waldeck gastiert am 3. und 4. Juni im Porgy & Bess, feiert doch das Kult-Plattenlabel Dope Noir sein 20-jähriges Jubiläum, auch mit einer Luxusvinylbox. Wir baten zum Gespräch.

Vor etwas mehr als 20 Jahren gründete Klaus Waldeck Dope Noir Records, um seine diversen Visionen von elektronischer Musik barrierefrei umsetzen zu können. Mit Saint Privat und dem Waldeck Sextet oder als Klaus Waldeck und Soul Goodman prägte er die heimische Szene mit unterschiedlichen Projekten und Alter Egos. Zum Jubiläum beschenkt sich der 55-Jährige mit einer pompösen Vinyl-Luxus-Box und zwei Konzerten im Porgy & Bess, bei denen all seine Projekte ausreichend Raum einnehmen werden. Im Gespräch erinnert sich Waldeck an die letzten zwei Dekaden zurück.

Klaus, mit leichter Corona-Verspätung feierst du 20 Jahre Dope Noir Records. Dein eigenes Label, das du 2001 gegründet und als Basis für unterschiedliche Facetten deiner Musik genützt hast. Auf den verschiedenen Vinyls dazu bietest du nicht einfach eine Rückschau auf diese 20 Jahre, sondern hast Songs neu eingespielt und neu arrangiert. Manche Songs sind brandneu …

Man könnte fast den Eindruck gewinnen, ich hätte mir zu viele Gedanken gemacht. Früher hätte man diese fünf Veröffentlichungen einfach auf den Markt gebracht. Im physischen Bereich steht dann überall „Waldeck presents“ drauf und man unterstützt jeweils einen Künstler. Digital geht das leider nicht, weil nur drei Künstler auf einem Release erscheinen dürfen, denn sonst gilt das Werk als Compilation.

Als du dein Label gegründet hast, hast du gleichzeitig deinen Job als Anwalt aufgegeben, nachdem du promovierter Jurist bist. Du bist 2001 endgültig voll in die Musik eingetaucht.

Ich habe den Anwaltsberuf an den Nagel gehängt, es hat sich so angeboten. Ich habe eine Zeit lang beides parallel betrieben und war in einer Dr. Jekyll- & Mr. Hyde-Welt. Es war psychisch nicht mehr ganz gesund, in der Nacht an Elektroniktracks zu basteln und am nächsten Tag unausgeschlafen zu Verhandlungen am Gericht zu erscheinen (lacht). Ich war vorher beim Major BMG gesignt, die später von Sony Music gekauft wurden. 2001 war schon so viel Sand im Getriebe, dass ich was Anderes machen musste. Ich fühlte mich als Künstler unverstanden und ich hatte mir die Hörner nicht ausreichend abgestoßen. Durch meinen Brotberuf war ich sehr streitlustig. Im Auflösungsvertrag stand tatsächlich dann immer „vom genervten Vertragspartner im Folgenden …“ (lacht).

Hast du nachweislich Fälle verloren, weil du übermüdet und unkonzentriert warst?

Nein, ganz im Gegenteil (lacht). Ich war sehr stolz darauf, dass ich beim Obersten Gerichtshof eine außerordentliche Revision gewonnen habe. Die muss erst einmal zugelassen werden, weil vorher festgestellt wird, wie wichtig die Rechtsfrage ist und dann muss man mit guten Argumenten in der Sache gewinnen. Damals war auch mein Vater sehr stolz auf mich. Er hatte die Hoffnung, dass ich die Kanzlei übernehmen werde und das war lange ein innerer Konflikt. Mittlerweile ist so viel Zeit verstrichen, dass es kein Zurück mehr gibt. Ich habe ja auch das Wissen nicht mehr. Ich habe im Insolvenzrecht gearbeitet und meine Dissertation im Urheberrecht über Sampling geschrieben. Das geschah aus Eigeninteresse, weil ich ein Stück von Laurie Anderson mit einem Vierspurgerät aufgenommen und dazu gesprochen habe. Das war mein erstes analoges Sampling. Damit habe ich mich juristisch auseinandergesetzt und war der Meinung, nach England und in die USA zu gehen. Dort, wo das Herz der Musik schlägt. Das war natürlich prägend.

2001 ein Majorlabel zu verlassen war sicher nicht einfach. Damals gab es kein Social Media und die Musik ließ sich nicht so einfach selbst vertreiben …

Jetzt sind Majors wieder wichtiger als früher. Es gab da eine Kurvenbewegung, die mitunter am Streaming liegt. Da kamen die Plattenfirmen drauf, dass die Backkataloge extrem wertvoll sind. Ich sehe bei meinen eigenen Kindern, dass sie durch sehr gut ausgewählte Musik bei „Netflix“- oder „Amazon Prime“-Serien auf die Klassiker von früher kommen. Ich bin oft erstaunt, was sie mir vorspielen, weil sie kaum aktuelle Musik hören. Ich heiße das gut, aber es hat mich verwundert. Der Mittlere hat in der Pandemie mit 16 begonnen E-Bass zu lernen und dann hat er mich im Porgy & Bess nach einem halben Jahr bei meiner siebenköpfigen Besetzung auf einer Nummer unterstützt. Das war dann wohl der Kollateralnutzen der Pandemie (lacht). Ansonsten war es die Zeit der Isolation und Brandbeschleuniger. Man muss ja schon aufpassen, dass man unterwegs nicht von „Mjam“- oder „Lieferando“-Fahrern überfahren wird, weil die Leute offenbar überhaupt nicht mehr das Haus verlassen. Das wurde in der Pandemie noch extremer. Ich sehe das auch bei den Kindern immer stärker. Sie unterhalten sich nicht mehr und starren nur mehr in ihre Handys. Ich muss mich dabei aber auch selbst an der Nase nehmen. Selbst als Musiker verbringt man schnell mal 90 Minuten am Tag mit blöden Social-Media-Postings, die aber notwendig sind. Die Welt ist immer lauter geworden und man muss schreien, um wahrgenommen zu werden.

Rund ums Millennium florierte die Wiener Elektronikszene und war auch international sehr angesehen und respektiert. Wie hast du diese Zeit damals erlebt?

Ich hatte das Glück, in einen Hype einzutauchen und ihn mitnehmen zu können. Damals gab es Alexander Spritzendorfer mit Spray Records. Er hat später aufgehört als selbstständiges Vehikel zu existieren und wurde in die BMG eingegliedert. Das hatte zur Folge, dass mein Album der BMG Frankreich angeboten wurde und durch das Glück, dass die Wiener Elektronik dort angesagt war, habe ich auf Anhieb 12.000 Stück verkauft. Das kam einer Sensation gleich und war mitentscheidend, es mit der Musik richtig zu wagen. Schaffe ich es auch außerhalb Österreichs, dann bleibe ich langfristig dran. Zehn Jahre früher wäre das nicht gegangen. Damals wurden fünf bis zehn Journalisten nach Wien eingeladen und wir hatten im Viertelstundentakt Interviews. So schnell wie sie kamen, waren auch alle wieder weg. Nach etwa zwei Jahren war der Hype verpufft.

Hat sich der Hype gut angefühlt?

Es ist natürlich sehr trügerisch, wenn einem der kurze Ruhm schmeichelt. Man nimmt ihn als normalen Zustand hin und wenn er plötzlich weg ist, ist es wie ein kalter Entzug (lacht).

War die Wiener Elektronikszene sehr kollegial oder wurde da viel geschoben und gezerrt?

Mir hat man immer vorgeworfen nicht sehr kollegial zu sein, aber im Gegensatz zu Kruder & Dorfmeister, die das sicher waren, habe ich das auch nie von mir behauptet. Dieses „wir“ habe ich nie verstanden. Man ist immer noch in Wien und jeder haut dem anderen hinten das Hackl rein (lacht). Aber ja, es gab natürlich ein Wir-Gefühl. Alexander Hirschenhauser war mit Soul Seduction eine zentrale Figur. Er hat auch international agiert und das fehlt heute total. Das konnte durch digitale Vertriebsmechanismen auch nie aufgeholt werden. Es war ein Netzwerk von Musikinteressierten auf gleicher Augenhöhe, die sie sich aus Interesse gegenseitig die Highlights präsentierten. Wir fanden durch Mundpropaganda überall statt – weltweit im Independent-Vertrieb. Lokale DJs und kleine Radiostationen dockten schnell an. Es werden auch heute keine Grenzen ausgesprochen, aber es war damals mit physischen Produkten leichter, Grenzen zu überwinden, als heute im Digitalen. Die ersten iTunes-Zeiten, wo Download und Streaming sich ergänzten, hatte ich sicher doppelt so viel monatlichen Umsatz wie jetzt, zehn Jahre später. An einem durchschnittlichen Tag werden auf Spotify ca. 40.000 Musiktitel veröffentlicht. Das muss man sich mal vorstellen.

Haben sich die Künstler und Bands rund ums Millennium musikalisch befruchtet, oder gab es da wenig gegenseitige Inspiration?

Es wäre blauäugig zu sagen, alle hätten gemeinsam an einem Ziel gearbeitet, so war das sicher nicht. Auf meinem ersten Album habe ich mit Kruder & Dorfmeister vier Titel produziert. Ich habe immer sehr viel mit Sängerinnen gearbeitet und das hat mich von den gesampleten und rein elektronischen Acts unterschieden. Ich komme auch nicht wie die meisten aus der DJ-Ecke, sondern aus der bürgerlichen Klavier-Bourgeoisie (lacht).

Du bist kein großer Fan des Begriffs „Electroswing“, aber im Prinzip hast du das, mit dem Parov Stelar heute weltweit Hallen und Felder füllt, in deiner Art und Weise schon Jahre davor produziert. Sehr frankophil, sehr romantisch. Nur nicht mit demselben Erfolg. Wurdest du immer unter Wert geschlagen?

Das ist schwer zu sagen. Ohne geschicktes Marketing schafft es niemand und Kollege Füreder hat zu dem Zeitpunkt sicher das Richtige gemacht. Er geht einen Schritt weiter in Richtung Kommerz, wo bei mir die Geschmacksgrenzen überschritten sind. Das ist gleichzeitig aber auch der Grund, warum sein Projekt wirtschaftlich erfolgreicher ist. Das ist natürlich legitim. Mir sind seine früheren Sachen mehr ans Herz gewachsen als der Großraum-Disco-Mainstream der Gegenwart.

Was war denn der Grundgedanke für die Jubiläumsprodukte, die du gerade auf den Markt wirfst?

Ich wollte nicht mit neuen Stücken für die Compilation beginnen. Ich wollte einfach 20 Jahre Dope Noir Records feiern und hatte noch unveröffentlichte Stücke von mir und mit Kollegen, die ich rausbringen wollte. Um den Jubiläumscharakter in den Vordergrund zu stellen, ist das das übergeordnete Thema. Es gibt frankophile Stücke, jazzige Stücke, cineastische Stücke und das neueste Projekt Soul Goodman erklärt sich eh von selbst. Ich will die Electroswing-Attitüde pflegen, ohne auf ein niedriges Niveau zu kommen.

Es ist eine bunte Werkschau aus deiner Karriere. Kam in den letzten Jahren nicht besonders der Jazz immer stärker in den Vordergrund?

Das ist wahrscheinlich der Zusammenarbeit mit Jazzsängerin Patrizia Ferrara und der Weiterverfolgung meiner begonnenen Klavierstunden geschuldet. Ich habe mir vor Jahren einen Klavierflügel und für das Studio ein Pianino gekauft. Ich habe das Instrument immer mehr für mich entdeckt und die Stücke dort auch komponiert. Wenn du Songs mit einer Gitarre beginnst, gehen sie eher in Richtung Bossa Nova. Mit dem Klavier gehst du mehr gen Jazz. Ich bin nicht gut im Bereich Klassischer Musik, aber von der Komposition her hat mich das Klavier stark geprägt. Das geht in die Richtung des Frankophilen. Wie alle Veröffentlichungen ist aber auch der Stil eine Momentaufnahme. Ich wollte von jedem Künstler etwas zeigen. Soul Goodman, Waldeck und auch Saint Privat. Alles hat als Idee kleiner begonnen als es jetzt ausuferte. Man hat das Gefühl, immer wenn der Kahn langsam wieder in Schwung kommt, wird er gebremst. Das Presswerk kann kein Vinyl machen, der nächste Lockdown verhindert die Livekonzerte. Ein furchtbarer Kreislauf.

Ist dir der Jazz heute näher als früher? Bist du mehr Jazzer als Elektroniker geworden?

Wahrscheinlich. Ich habe aber viel darüber nachgedacht, wie ich es schaffen könnte, mit meinen neuen Werkzeugen und Fertigkeiten stärker die Elektronik auszupacken. Letzten November hatte ich das Projekt „Belle & Pop“ mit einer reduzierten Besetzung im Porgy & Bess. Mit einem Roland-Synthesizer, der sich wie ein störrischer Esel verhält. Das führte zu einigen Pannen, aber es war eben live und nicht aus der Retorte. Ich möchte eher in die Richtung weiterarbeiten und das ist ein bisschen aus der Not heraus geboren. Wenn ich in der Buchhaltung nachschaue kommen mir die Tränen. 2020 im Jänner spielten wir vor ausverkauftem Haus in neunköpfiger Besetzung und jetzt muss man froh sein, wenn man sich vier Leute leisten kann. Diese Tendenz ist bedrückend. Ich habe das Glück, ein finanzielles Polster zu haben, aber man braucht ja trotzdem eine Zukunftsaussicht. Ich will nicht zwei Jahre lang nur von Ersparnissen leben, man braucht auch eine Vision. Andererseits strömen natürlich viele neue Künstler nach und der Markt wird immer begrenzter. Jeder hat heute das Gefühl, ein Künstler zu sein oder sein zu müssen. Das war früher nicht so. In bestimmten urbanen Geschichten gehört das heute offenbar zum guten Ton.

Sind dir manche Projekte aus der deiner Vergangenheit näher als andere? Kannst du dich noch mit all diesen Phasen und Projekten identifizieren?

Der Fehler ist meist derselbe: man hat ein erfolgreiches Album und will den Erfolg wiederholen und alles übertreiben. Daran bin ich kläglich gescheitert. Rein produktionstechnisch war das berühmte zweite Album „The Night Garden“ ein Reinfall. Es hat viel zu viel Bass, aber es gibt auch Leute, die es lieben und als „würzig“ erachten. Die Meinungen unterscheiden sich immer. Die Abkehr von dieser coolen Wiener Elektronik passierte 2004 mit Saint Privat. Ich habe nicht unter meinem Namen veröffentlicht, sondern mit Valerie ein Vehikel gefunden. So konnte ich befreiter, kitschiger und mit mehr Formeln umgehen. Damals haben wir den Amadeus gewonnen und konnten uns noch darüber freuen (lacht). Wenn ich mir heute anschaue, wie die Verantwortlichen auf Social Media damit umgehen, da ist teilweise Kindergartenniveau noch höher. Abbestellt habe ich die Benachrichtigungen, als sie Pizzera & Jaus mit einem Symbol bezeichneten. Eine angeschnittene Pizza und ein Jausenbrot – „welche Künstler meinen wir?“ Das habe ich nicht mehr geschafft. Ich bin schon so alt, dass ich bei „Starmania“ damals beim Begriff Voting ausgestiegen bin. Man soll sprachfluid bleiben, aber im Alter wird man starr.

Wo findet man auf all diesen feierlichen Produkten zum 20er des Labels den echtesten und ursprünglichsten Klaus Waldeck?

Wahrscheinlich auf der „Ballroom Stories“. Die fünf Jubiläumsplatten haben jeweils einen Künstler und fünf verschiedene EP- oder Minialbum-Namen. Ich habe es uns allen nicht leicht gemacht, aber so konnte ich den Compilation-Gedanken von Spotify umgehen. Ich will die Geschichte lieber mit Vinyl und auf CD erzählen und nicht digital. „Ballroom Stories“ 2007 war schon sehr besonders. Damals war der Begriff Electroswing noch gar nicht geboren und man hatte nicht das Gefühl, einen großen Bogen um eine bestimmte Schublade machen zu müssen. Die Zuschreibung kam im Nachhinein. Beim Nachfolger „Gran Paradiso“ 2016 wollte ich damit keinesfalls in Berührung kommen und habe es durch das Italienisch auch sprachlich getrennt. Damals war ich im 7. Bezirk in der Sauna und ein Typ sprach mich an. „Was ich dir schon immer sagen wollte: Das neue Album taugt mir gar nicht so wie das alte.“ Genau das will man natürlich in seiner Freizeit hören (lacht). Aber damit muss man umgehen können.

Es steckt schon sehr viel Nostalgie in diesem Projekt. Blickst du gerne zurück?

Es ist lustig, dass jetzt Tracks in „French Retro“-Playlisten auftauchen. Das ist ja fast schon eine Retro-Metaebene (lacht). Ich kann das schon mit einem Schmunzeln betrachten.

Welche Gefühle hattest du, als du hier an deinem eigenen Vermächtnis gearbeitet hast?

Die alten Dinge bewertet man instinktiv oft höher. Vielleicht auch, weil sie erfolgreich waren. Ich habe sie damals sehr stark mit analogen Spuren gemischt und ich komme mit meinen digitalen Arbeiten heute nicht mehr auf dieses Niveau. Dafür beherrsche ich heute das Klavier viel besser als damals. Eine Rückschau ist immer schön, um alles in Relation zu setzen und zu reflektieren, aber man darf nicht alles verklären.

Früher war halt nicht alles besser.

Naja doch. Früher war schon alles besser (lacht).

Wie sehen die Liveshows Anfang Juni im Porgy & Bess aus?

Es gibt zwei Abende und an jedem Abend spielen zwei Acts, die ungefähr jeweils eine Stunde auf der Bühne sein werden. Am ersten Abend Waldeck mit „Belle & Pop“, das kammermusikalische und elektronische Projekt. Dazu noch Saint Privat. Am zweiten Abend dann das Waldeck Sextet, das die jazzigste Variante der beiden Abende ausstrahlt, und abschließend Soul Goodman. Wenn sie rechtzeitig geliefert wird, gibt es dann auch noch die Luxus-Vinyl-Box.

Und nach einer halben Ewigkeit ist auch ein neues Album von Saint Privat geplant?

Entweder für Ende dieses Jahres oder Anfang 2023. Solo ist die Frage, ob ich das Elektronische weiterentwickle oder ob ich ein richtig neues Album im Stil der Musik mache, die sich auf den Jubiläumsplatten hören lässt.

Tickets für die beiden Feiern von 20 Jahre Dope Noir mit Waldeck, am 3. und 4. Juni im Porgy & Bess, gibt es auf oeticket.com.

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