Wiener Festwochen erkunden 2019 die Donaustadt

Die Wiener Festwochen eröffnen heuer mit einem fünfeinhalbstündigen Theatermarathon im 22. Wiener Gemeindebezirk. Vom 10. Mai bis zum 16. Juni stehen insgesamt 45 Produktionen von 430 Künstler*innen am Programm.

Ein ganzes Wochenende lang Party

An das traditionelle Eröffnungsfest vor dem Wiener Rathaus am 10. Mai schließt heuer ein ganzes Eröffnungswochenende mit der erstmalig bespielten Erste Bank Arena in Wien Donaustadt an. Gemeinsam wird der 22. Gemeindebezirk erkundet, den zentralen Gegenstand bildet die Auseinandersetzung mit dem urbanen (Zusammen-) Leben. Mariano Pensotti erzählt in seiner, nicht weniger als fünfeinhalb stündig dauernden, Premiere Diamante etwa von der paradiesischen Musterstadt mitten im Dschungel, die sich in ihr schlimmstes Gegenteil verkehrt.

45 Produktionen, 430 Künstler*innen

281 Vorstellungen verpackt in 45 Produktionen (davon 10 Uraufführungen) von 430 internationalen Künstler*innen aus 19 Ländern finden im Zeitraum vom 10. Mai bis zum 16. Juni an 27 Spielorten und in elf Bezirken statt. Im Wiener Volkstheater präsentiert Christian Fennesz beispielsweise sein neues Album „Agora“ und Ersan Mondtag bringt „Hass-Triptychon“ zur Uraufführung. Im Akademietheater zeigt der Postdramatiker René Pollesch sein neues Werk Deponie Highfield und Romeo Castellucci (übrigens zum ersten Mal in Wien) stellt sein jüngstes Werk La vita nuova in den Gösserhallen vor.

Im Wiener MuseumsQuartier überwindet Béla Tarr mit Missing People Genregrenzen, alternative Oper gibt’s mit David Martons Narziss und Echo und Isabelle Huppert ist in Robert Wilsons Inszenierung als Mary Stuart zu erleben.

Anna Witt "Beat House Donaustadt" | Ula Sickle "Relay" | Sarah Vanhee "undercurrents" | Mariano
Pensotti/ Grupo Marea Diamante | Mette Edvardsen "Time has fallen asleep in the afternoon sunshine" |
Markus Öhrn 3 Episodes of LifeBouchra Ouizguen CorbeauxAlice Ripoll/ Cia REC aCORdo |
Angélica Liddell The Scarlet LetterMónica Calle Ensaio para uma Cartografia | Keyvan Sarreshteh
Apart-mentChristian Fennesz AgoraChristoph Meier, Ute Müller, Robert Schwarz, Lukas Stopczynski
"LAX BAR" | Mette Edvardsen, Matteo Fargion Penelope Sleeps | Monira Al Quadiri Phantom Beard |
Marlene Monteiro Freitas Bacantes - Prelúdio para uma PurgaKrystian Lupa ProcesWichaya
Artamat/ For What Theatre This Song Father Used to Sing (Three Days in May)Phia Ménard/
Compagnie Non Nova Contes Immoraux – Partie 1: Maison MèreErsan Mondtag, Sibylle Berg
Hass-Triptychon | René Pollesch Deponie Highfield | Apichatpong Weerasethakul Fever Room |
Azade Shahmiri Voicelessness | Toshiki Okada/ chelfitsch Five Days in March Re-creation |
François Chaignaud, Marie-Pierre Brébant Symphonia Harmoniæ Cælestium Revelationum | Romeo
Castellucci/ Socìetas La vita nuova | Robert Wilson, Darryl Pinckney, Isabelle Huppert
Mary Said What She Said | Lia Rodrigues Fúria | Sorour Darabi Savušun | Anne Teresa De
Keersmaeker/ Rosas, Amandine Beyer/ B’Rock Orchestra Die sechs Brandenburgischen Konzerte |
Mazen Kerbaj, Lina Majdalanie, Rabih Mroué Borborygmus | Marcelo Evelin/ Demolition Inc,
Hugo Wolf Quartett Matadouro live | Sorour Darabi Farci.e | Milo Rau/ NTGent Orest in Mossul |
Benjamin Verdonck Liedlein für Gigi | Markus Öhrn Bergman in Uganda | Tiago Rodrigues/
Teatro Nacional D.Maria II Sopro | Romeo Castellucci / Socìetas Le Metope del Partenone |
Encyclopédie de la parole, Joris Lacoste, Pierre-Yves Macé Suite n°3 – Europe |
Béla Tarr Missing People | Federico León Yo escribo. Vos dibujás. | David Marton/
Road Opera Narziss und Echo | Sarah Vanhee Oblivion | Ictus Pneuma

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Quellen: Der Standard, Kleine Zeitung

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